Erstellt am 16. Februar 2016, 05:44

von Wolfgang Wallner

Hautnah bei Olympia-Assen. Wolfgang Wallner über die neuen Badener Beachstars.

Seite an Seite mit zwei österreichischen Olympia-Hoffnungen trainieren: In Baden wird das bald Realität sein. Mit Tommy Kunert/Christoph Dressler und Kathi Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig hat sich der Badener Beachvolleyballverein zwei Topteams geangelt. Ein cleverer Coup, der gleich doppelt Sinn macht. Zum einen für den Status der Stadt als Beachvolleyball-Mekka, zum anderen für den Klub selbst.

Denn Aushängeschilder im eigenen Klub sind Goldes wert. Als Motivationsspritze für die eigenen Akteure und als Zugpferde für Beachvolleyballneulinge. Für die Sportler selbst ist Baden mit seinen Trainingsbedingungen und einem Team, das hinter ihnen steht, ein Glücksgriff. Unterm Strich eine Win-Win-Situation, von der auch das Badener Beachvolleyballturnier profitiert. Endlich gibt‘s wieder Lokalmatadore im Strandbad zu bejubeln. Und wenn nun auch die Strauss-Sisters aus Leobersdorf den Weg zurück in die Austro-Spitze schaffen, wäre das „Beach-Märchen“ aus Badener Sicht perfekt.

Die Botschaft ist klar. Baden lässt sich nicht unterkriegen – als Verein wie auch als längst etablierter Turnierveranstalter. Auch wenn mittlerweile selbst im Beachvolleyball die (wirtschaftliche) Sonne längst nicht mehr so hell lacht wie früher.