Erstellt am 20. Oktober 2015, 05:07

von Alexander Wastl

Jeder Goalgetter tickt anders. Alexander Wastl über die Stürmer des Bezirks.

Vom gefeierten Helden zum geschassten Schuldtragenden: Der Stürmer. Kein anderer Spielertypus durchläuft in seiner Karriere öfter Form- und Beliebtheitsgradschwankungen als die vorderste Front jeder Mannschaft.
Welchen Anteil die Trainer daran haben, ist im Bezirk gut zu erkennen.

Wie so oft geht es nicht nur um taktische Ausrichtung, Bewegungsabläufe oder andere Begriffe aus dem Fußballjargon. Meistens sind es viel unkompliziertere Dinge, die einen Stürmer zum Goalgetter machen, oder eben nicht. Man nehme zum Beispiel Dragan Savic oder Fitim Vorfaj, bei denen das Wort „Vertrauen“ eine große Rolle spielt. Beide können im Vergleich zu anderen Spielern nur selten trainieren, sind aber dennoch gesetzt. Savic trägt gar die Kapitänsschleife. Zum „Dank“ führen die Beiden die Schützenlisten ihrer Ligen an.

Dann gäbe es da noch den klassischen „Denkzettel“, der nicht einmal vor Ebreichsdorfs Christoph Monschein Halt machte. Und siehe da: Trainer Djuricins Plan ging auf, prompt traf der Stürmer doppelt, nachdem er zunächst auf der Bank platznehmen musste.

In Traiskirchen ist man indes noch auf der Suche nach einem Rezept, um Amadou Rabihou in die Gänge zu kriegen. Dieses war der Visitenkarte des „Promi-Stürmers“ nicht beiliegend.