Kottingbrunn

Erstellt am 11. Oktober 2016, 04:25

von Alexander Wastl

Beim ASK ist noch mehr drin. Alexander Wastl, über Perspektiven beim ASK Kottingbrunn.

Dass Kottingbrunn durch den Kaderumbruch im Sommer – vor allem in der Breite – Qualität verlor, ist nicht wegzuleugnen. Muss es auch nicht, schließlich war es jener Weg, den der Verein selbst gewählt hatte.

Nach den ersten zehn Runden steht der ASK dort, wo man sich auch am Saisonende gerne sehen würde – im Tabellenmittelfeld.

Die letzten Leistungen könnten aber sogar Begehrlichkeiten nach mehr hervorrufen. Mit Retz und auch Haitzendorf schlug man zwei Teams aus dem vorderen Tabellendrittel recht deutlich. Gegen Titelkandidat Leobendorf verlor man ebenbürtig mit 0:1, nur beim 0:3 gegen Krems machte sich die fehlende individuelle Klasse wirklich bemerkbar – obwohl selbst da mit ein bisschen Glück mehr drin gewesen wäre.

Eigentlich kann man beim ASK eine positive Zwischenbilanz ziehen – zufriedengeben sollte man sich aber nicht. Die ersten zehn Spiele haben gezeigt: Auch die vermeintlich härteren Brocken sind absolut in Reichweite. Die nominell schwersten Aufgaben haben die Kottingbrunner nun ohnedies schon hinter sich.

Umso wichtiger wäre es nun, gegen Waidhofen einen Sieg nachzulegen. Es könnte der Grundstein für ein ziemlich erfolgreiches Herbstfinish sein.