Erstellt am 19. April 2017, 04:00

von Alexander Wastl

Jetzt ist das Kollektiv gefragt. Jetzt ist das Kollektiv gefragt

37 Tore in 15 Spielen. Eine unglaubliche Quote. Daniel Sulic war bisher der Trumpf im Titelkampf des ASV Unterwaltersdorf.

Jetzt ist Sulic weg. Vom einen auf den anderen Tag. Während sich weder der Verein noch Sulich wirklich zur Trennung äußern wollen, ist klar, wer die Sache ausbaden kann: Trainer Christoph Schweinzer. Der muss urplötzlich auf den mit Abstand torgefährlichsten Spieler der Liga verzichten.

Doch es sind nicht nur die Tore selbst, die im Titelkampf entscheidend abgehen könnten. Ein Stürmer mit einer derartigen Quote gibt auch dem Rest der Mannschaft Sicherheit. Unterwaltersdorf konnte sich bis jetzt immer – auch in schlechten Spielen – auf die Torjägerqualitäten des 24-Jährigen verlassen.

Damit ist jetzt Schluss und Schweinzer muss sich ab sofort den Kopf darüber zerbrechen, wie er einen schier unentbehrlichen Spieler nicht doch irgendwie ersetzen könnte. Schließlich soll nach sechs Vize-Meistertiteln endlich der ganz große Wurf gelingen.

Dabei liegt die Antwort eigentlich auf der Hand. Die Sulic One-Man-Show hat ausgedient. Jetzt ist das Kollektiv gefragt. Die Mannschaft muss nun noch enger zusammenrücken. Mit dem Meistertitel vor Augen als Antrieb.