Erstellt am 23. Mai 2017, 05:00

von Alexander Wastl

Umbruch kann sich sehen lassen. Alexander Wastl, über den ASK Kottingbrunn „neu“.

„Vielleicht bin ich auch zu negativ.“ Ja, hie und da übt Kottingbrunn-Trainer Zeljko Ristic an seiner Mannschaft vielleicht etwas mehr Kritik als angebracht – auch nach Siegen.

Das aktuellste Beispiel war da der 3:1-Sieg über Waidhofen. Dabei holte der ASK in den letzten fünf Spielen drei Siege und zwei Unentschieden – noch dazu gegen Kaliber wie Krems und Leobendorf. Generell kann sich das bisher vollbrachte Werk von Ristic, der im Sommer sein Amt antrat, sehen lassen.

Kottingbrunn speckte kadermäßig gehörig ab – nicht nur quantitativ. Namen wie Konci, Miesenböck oder Gomig verließen den Verein. Ristic musste in kurzer Zeit eine komplett neue Truppe auf die Beine stellen – mit weniger Etat als Vorgänger Sukalia. Als wäre das nicht Herausforderung genug, kam auch noch eine unglaubliche Verletzungsmisere dazu.

Spieler wie Micanovic, Prinz und Laudanovic fielen aus – um nur die schwerwiegendsten Verletzungen zu nennen. All den Umständen zum Trotz liegt der ASK an der Spitze des Tabellenmittelfelds, speziell im Frühjahr zeigt die Formkurve steil nach oben.

Dieser Umbruch kann sich definitiv sehen lassen. Mit etwas mehr Kaderkontinuität im Sommer wird es nächste Saison wohl noch besser aussehen.