Erstellt am 28. Oktober 2015, 05:12

von Stefan Jedlicka

Mehr Entlastung als Belastung. Es ist immer auch Glück mit dabei, wenn es um die Entscheidung geht: Helenental oder Autobahn, um von der Süd- zur Westautobahn zu kommen.

Es ist immer auch Glück mit dabei, wenn es um die Entscheidung geht: Helenental oder Autobahn, um von der Süd- zur Westautobahn zu kommen. Der Weg über Baden ist der Kürzere, keine Frage. Ein LKW oder Traktor vor der Nase kann die Strecke aber dann doch wieder in die Länge ziehen. Großer Vorteil neben der kürzeren Strecke ist aber in jedem Fall, dass das Nadelöhr rund um Wien vermieden werden kann.

Anfangs- und Endpunkte dieses „Abschneiders“ sind nun einmal Baden und Alland. Dass man in der Wienerwald-Gemeinde daher nun auf eine Entlastung des Ortskerns vom Durchzugsverkehr hofft und eine Umfahrung plant, ist verständlich. Weniger verständlich sind die Sorgen in Baden, dass dadurch zusätzlicher Verkehr angezogen würde.

Die Helenental-Strecke wird durch eine Alland-Umfahrung nicht attraktiver. Denn die Spange setzt bei der Autobahn-Auffahrt Mayerling an, die schon jetzt benützt werden kann. Der Weg wird kaum kürzer. Dass dadurch eine signifikante Mehrbelastung für Baden entsteht, ist höchst unwahrscheinlich. Eine
signifikante Entlastung für Alland ist es aber allemal.