Erstellt am 13. Oktober 2015, 05:37

von Alexander Wastl

Noch ist nichts passiert. Alexander Wastl über die Kottingbrunner Pleite im Spitzenspiel.

Zweite Niederlage für Kottingbrunn in der angelaufenen Landesliga-Saison. Nach Krems (0:1) musste sich die Mannschaft von Trainer Markus Sukalia auch Mannsdorf beugen.
Mit 0:4 fiel das Ergebnis aber doch etwas deutlicher aus, als jenes gegen die Waldviertler. Doch woran lag‘s? Mannsdorf hat Qualität, keine Frage. Mit Wojtanowicz, „Nacho“ Casanova, Salvatore und Co. haben die Gänserndorfer ordentliche Kaliber in ihren Reihen. Doch müssen sich ein Miesenböck, Konci oder Bichler davor verstecken? Keineswegs.

Mannsdorf erwischte Kottingbrunn eiskalt, entschied die Partie wohl, ehe Stürmer Egger einen Ball berührt hatte. Drei Tore durch Standards, binnen 35 Minuten 0:4. Mannsdorf erwischte entweder den Tag der Saison, oder hatte einfach die höhere (positive) Anspannung als Kottingbrunn. Jedenfalls würden die schnellen Gegentore und die Tatsache, dass gerade bei den zweikampfbetonten Standards die Tore fielen, Letzteres vermuten lassen.
Wie auch immer: Mund abputzen und weiter geht‘s, Kottingbrunn ist nach wie vor im Rennen. Will man um den Titel spielen, wird man aber nicht um Punkte gegen die direkten Konkurrenten herumkommen. Die nächste Chance gibt‘s in drei Runden gegen Leobendorf.