Erstellt am 23. Februar 2016, 05:49

von Alexander Wastl

Rollentausch unter Trainern. Alexander Wastl, über Ausfälle und Rückkehrer.

„Neuland“ für Ebreichsdorf-Coach Goran Djuricin. Eine derartige Verletzungsmisere, wie sie momentan in Ebreichsdorf der Fall ist, hat der Ex-Profi in seiner Trainerkarriere noch nicht erlebt.
Dass das ‚System Djuricin‘ – kleiner, aber gleichwertiger Kader – besonders riskant ist, weiß der Coach. Bisher hat es aber tadellos funktioniert und zuletzt den Meistertitel in der NÖN Landesliga gebracht. Trainingstechnisch könne sich Djuricin nichts vorwerfen lassen. Schließlich seien die Verletzungen nicht muskulärer Art.

Davon kann Kottingbrunn-Coach Markus Sukalia ein Lied singen. Im letzten Jahr fehlte unter anderem die Innenverteidigung über längere Zeit. Im Sommer wurde der Kader sicherheitshalber verbreitert um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Dem machten aber die schweren Verletzungen von Lalic und Laudanovic einen Strich durch die Rechnung. Wirklich gefeit ist man vor dem Verletzungsteufel also nie.

Durch die Umstellungen fehlte die Konstanz. Für Sukalia ein wesentlicher Faktor im Titelkampf. Ein Problem, mit dem Djuricin in der Meistersaison nicht zu kämpfen hatte. Das Duo ist nun auf dem Weg zurück, derzeit sieht es nach einem Rollentausch der beiden Trainer aus. Sukalia wird es recht sein...