Kottingbrunn

Erstellt am 13. Februar 2018, 02:41

von Alexander Wastl

Angst vor dem bösem Déjà vu. Alexander Wastl über die durchwachsene Vorbereitung des ASK Kottingbrunn.

Dass die Euphorie von Andreas Haller nach dem starken Herbstfinish seiner Mannschaft aktuell wieder ein wenig verpufft ist, kann man dem Kottingbrunn-Coach nicht verübeln.

Haller will in der Frühjahrssaison den im Mittelteil der Hinrunde begonnen Angriff auf die vorderen Plätze fortsetzen. Derzeit geht die Tendenz aber eher in die andere Richtung. Haller hat Angst vor einem bösem Déjà vu, einem ähnlich schlechten Start wie im Herbst. Zur Erinnerung: Kottingbrunn startete mit sieben Pleiten en suite.
Grund dafür sind einerseits die Personalsorgen, auf die man freilich nur bedingt Einfluss hat. Verletzungen passieren eben immer wieder. Eine andere Tatsache bereitet Haller aber weit mehr Kopfzerbrechen: Bei gewissen Spielern sieht der 36-Jährige, was Engagement und Wille betrifft, noch ordentlich Luft nach oben.

Manche Kottingbrunn-Kicker bewerten die Situation offenbar falsch. Statt aufgrund der schwierigen Kadersituation noch enger zusammenzurücken und sich noch mehr ins Zeug zu legen, dürften sich einige aufgrund des mangelnden Konkurrenzkampfes zurücklehnen.
Am Freitag bricht der ASK ins Trainingslager nach Side auf. Eine gute Gelegenheit für Haller, den einen oder anderen nochmals ausdrücklich vor dem bösem Déjà vu zu warnen.