Baden

Erstellt am 19. Juli 2016, 05:45

von Wolfgang Wallner

Lektionen auf die harte Tour. Wolfgang Wallner über Patrick Konrad und die Tour de France.

Große Auftritte von Georg Totschnig oder Peter Luttenberger in Pyrenäen: An sie können sich Radsportfans in allen Details noch heute erinnern. Die „Tour de France“ ist eine Legende, die Legenden macht. Und jeder Kilometer auf der großen Schleife durch Frankreich bringt unschätzbare Erfahrungen für jeden jungen Radsportler. So auch für Patrick Konrad.

Dass der Ebreichsdorfer von seinem Rennstall „Bora-Argon18“ für die Tour nominiert worden ist, stellt schon einen großen Erfolg da. Und bislang verkauft sich der 24-Jährige blendend, rollt als aktuell zweitbester Österreicher im Vorderfeld der Tour mit.
Ein echtes Highlight für Konrad, der – im Nachwuchsbereich vielfach unterschätzt – immer an seine Chance geglaubt hat. Einer, der weitergearbeitet hat und noch am ersten (Teil-) Ziel seiner Träume ist. Allzuviele Österreicher haben die Tour de France ja noch nicht beendet.

Konrad ist auf dem besten Weg dorthin. Nur mehr wenige, harte Tage stehen dem Niederösterreicher bevor. Bergetappen, die den Radprofis noch einmal alles abverlangen werden.
Kommt Konrad ins Ziel auf den Champs d’Elissees, ist er ein Sieger. Auch wenn die Rangziffer 58 vor seiner Platzierung stehen sollte.