Erstellt am 12. Juli 2016, 05:39

von Alexander Wastl

Ohne Druck ist alles möglich. Alexander Wastl, über die erste Runde des ÖFB-Cups.

Die Sommervorbereitung steckt noch in den Kinderschuhen, doch für Ebreichsdorf und Traiskirchen wird es schon ernst.

Für beide Teams steht mit dem Auftakt des ÖFB Cups das erste Pflichtspiel am Programm. Mit Horn und WAC bekam man durchaus attraktive Kontrahenten zugelost. Allerdings auch Gegner, die sich im Gegensatz zu den beiden Regionalligisten aus dem Bezirk schon am Ende der Testphase befinden. Undankbar, möge man meinen. Das wird mit Sicherheit aber auch die Gegenseite behaupten. Für Horn und den WAC gibt es nur wenig zu gewinnen, das haben Ebreichsdorf und Traiskirchen schon alleine aufgrund der Zuseher, welche die Bundesligisten anlocken werden.

Dass es gegen zwei Oberhaus-Klubs geht, wird auch die Spieler anspornen und könnte den physischen Nachteil – aufgrund der fehlenden Vorbereitungszeit – vergessen machen. Gerade bei Cup-Spielen nimmt die mentale Komponente ohnedies eine besondere Rolle ein. Jedes Jahr finden sich ein paar favorisierte Teams, die sich den Underdogs beugen müssen.

Das bekam im Vorjahr der SC Wiener Neustadt in Ebreichsdorf zu spüren. Auch Sturm Graz wackelte gehörig, fiel aber nicht. Der ASK hat es jedenfalls vorgemacht: Ohne Druck und mit dem Publikum im Rücken ist alles möglich.