Erstellt am 18. Mai 2016, 05:54

von Alexander Wastl

Vereine auf dem Scheideweg. Alexander Wastl, über die neuesten Entwicklungen in der Landesliga.

Der Landesliga-Titel ist ein verdammt harter Brocken, das bekam einmal mehr Kottingbrunn zu spüren. Dem ASK „winkt“ zum dritten mal in Folge eine Top-Drei-Platzierung – ob der Bemühungen ein schwacher Trost.
Der Kottingbrunner Kader war definitiv meisterwürdig, unter anderem machten aber – teils langfristige – Ausfälle den Titelambitionen einen Strich durch die Rechnung. Die Verletzungsmisere war aber sicher nicht der einzige Grund. Drei Jahre Titelkampf, drei Jahre Druck, so gut wie jedes Spiel gewinnen zu müssen: Das zehrt an den Nerven der Spieler – und natürlich auch der Verantwortlichen.

So gesehen könnte Kottingbrunn ein vorläufiger Schritt zurück ganz gut tun: Kraft schöpfen, um gestärkt zum Wiederangriff zu blasen. Und wer weiß, vielleicht klappt es ja gerade während der „Auszeit“ mit dem großen Coup.

In die andere Richtung des Scheidewegs geht der FCM Traiskirchen. Egal ob am grünen Tisch per Spielgemeinschaft, oder mit einer „Kracher-Truppe“: Der Regionalliga-Traum soll „erzwungen“ werden – besser heute als morgen. Die Planungen für den vermeintlichen „Meisterkader“ laufen schon auf Hochtouren. Nur ist der Titel eben nur zum Teil planbar – siehe Kottingbrunn.