Erstellt am 01. März 2016, 05:49

von Alexander Wastl

Warnsignal oder gutes Zeichen. Alexander Wastl, über Kottingbrunns Testspielauftritt in Side.

Überharte Fouls, verbale Attacken und Spieler, die Kopf an Kopf gehen. Das ganze aber nicht etwa im spanischen Derbi madrileño zwischen Real und Atlético, sondern beim Testmatch zwischen Kottingbrunn und dem bayrischen SC Feucht.

Die überharte Gangart des Gegners hatte den ASK-Kickern die Laune am Spiel verdorben. Vielleicht spielte aber auch ein bisschen die Anspannung vor dem bevorstehenden Frühjahrsaufakt mit. Häufig ist von „14 Endspielen“ die Rede, der Druck dementsprechend groß. Kottingbrunn hat sich zum Ziel gesetzt, sechs Punkte aufzuholen, um am Ende der Saison ganz oben zu stehen.

Dass das an den Nerven des Einen oder Anderen nagt, ist verständlich. Ein Test noch gegen Bruck, dann beginnt für die Kottingbrunner die „Mission (Im)possible.“ Auch Auftaktgegner Gaflenz könnte sich mit erhöhter Robustheit zur Wehr setzen. Revanchefouls oder Diskussionen mit dem Schiedsrichter werden da aber nicht weiterhelfen.

So gesehen waren die Testspielquerelen ein kleines Warnsignal. In der Meisterschaft heißt es dann Ruhe bewahren und Geduld beweisen. Vielleicht war es aber sogar ein gutes Zeichen: Die Spieler brennen auf den Start und sind motiviert bis in die Zehenspitzen.