Erstellt am 21. September 2015, 08:43

Wer opfert sich für den SKV?. Alexander Wastl über den Rückzug des Altenmarkter Vorstands

Den Wurmetzbergers reicht es. Nach drei Jahren legt der Familienclan seine Ämter im Altenmarkter Vorstand nieder. Als Hauptgrund wird die fehlende Unterstützung von Gemeindeseite genannt, dass der Rückzug gerade jetzt passiert hängt – neben dem missglückten Strohfest – wohl auch mit der sportlichen Stagnation zusammen. Mit drei Punkten befindet sich Altenmarkt am Tabellenende der letzten Klasse, da schwindet die Motivation weiterzumachen nun einmal. Grundsätzlich wäre der Verein „gesund“: Es sind genügend Spieler da, es gibt eine Jugend und keine Schulden.

Das kommt natürlich nicht von ungefähr. Die Familie Wurmetzberger hat in den vergangenen Jahren sehr viel Energie investiert – und auch Geld. Das zehrt natürlich, schließlich hat man so „nebenbei“ ja auch Familie, Freunde und einen Beruf. Es ist ein „Hobby“ mit großer Verantwortung. Gegenüber Spielern, Zusehern und auch der Gemeinde. Schließlich erfüllt man einen gewissen gesellschaftlichen und sozialen Auftrag.

Bei der Generalversammlung am Mittwoch hat die Gemeinde die letzte Möglichkeit einzugreifen und ein Ende des Spielbetriebs zu verhindern. Vielleicht braucht‘s einfach nur ein paar unterstützende Hände mehr...