Erstellt am 21. November 2015, 06:58

Kommunalsteuer: Einnahmen gestiegen. Seit einigen Jahren siedeln sich schon vermehrt Betriebe in Traiskirchen an. Das freut Bürgermeister Babler.

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Neue Betriebe bedeuten nicht nur neue Arbeitsplätze für eine Stadt, sondern auch neue Steuereinnahmen. „Für uns als ehemals typische Industriestadt waren die letzten Jahrzehnte durch gewaltige Umbrüche gekennzeichnet. Die Schließung der Semperit aber auch anderer Großbetriebe stellten uns vor Herausforderungen. Nur das vorausschauende Handeln meines Amtsvorgängers Fritz Knotzer bewahrte uns dabei vor dem Schicksal, das andere Industriestädte erleben mussten“, streut Bürgermeister Andreas Babler (SPÖ) seinem Vorgänger Rosen. „Ich konnte schon einige neue Betriebe, Unternehmen und Dienstleister bei uns willkommen heißen. Nicht nur am ehemaligen Semperitgelände, wo wir heuer die 500er Beschäftigungsmarke übersteigen werden, sondern auch im Handels- und Dienstleistungsbereich“, so Babler

Mehreinnahmen von bis zu 400.000 Euro

„Im Bereich der ÖLW wurden bereits Verträge für weitere Betriebsansiedlungen unterzeichnet. Zurzeit verhandle ich mit einem großen Handelsunternehmen über die Schaffung weiterer Arbeitsplätze in unserem Stadtgebiet“, verrät der Stadtchef. „Hatten wir als Stadtgemeinde im Jahr 2010 noch 3,9 Millionen Euro Einnahmen aus der beschäftigungsbezogenen Kommunalsteuer, so erwarten wir für das Jahr 2015 schon 4,8 bis 4,9 Millionen Euro. In diesem Jahr werden wir Mehreinnahmen von 300.000 bis 400.000 Euro verzeichnen“ freut sich Babler.

Aber auch im Bereich der Bildung und Ausbildung werde investiert: „In dem von uns angekauften Teil der Semperit betreibt das BFI NÖ eine der größten Jugendausbildungsstätten des Landes. Außerdem arbeiten derzeit 144 Lehrlinge im Stadtgebiet. Für sie leisten wir den finanziellen Beitrag für die Landesberufsschulen in Höhe von 138.000 Euro im Jahr.“