Leobersdorf

Erstellt am 28. Mai 2017, 05:00

von NÖN Redaktion

Leben für die Musik: Karl Hauer zurück auf der Bühne. Seit 25 Jahren lebt das Aspanger Original Karl Hauer in Leobersdorf. Der laut Selbstdefinition „schüchtern wirkende Goscherte“ gibt derzeit musikalisch Vollgas.

Tankt beim Heilsamen Brunnen Kraft: Karl Hauer.  |  Dusek

Die Augen von Karl Hauer beginnen zu leuchten, wenn er auf Musik zu sprechen kommt. Sozialisiert von Freddy Quinn und Konsorten, erschloss sich mit dem Aufkommen der Beatles für den pensionierten Semperit-Mitarbeiter ein neuer klanglicher Kosmos: „Mein Bruder Walter und ich nutzten als Jugendliche die Waschtrommel als Schlagzeug, aus einer Gurkendose bastelten wir das Becken dafür“, schwelgt Hauer in Erinnerungen.

Nach einer längeren Schöpfungspause bekam er wieder Lust auf die Musik, als er seinem Sohn das Spielen auf der Gitarre beibrachte. Heute sind die Klänge hörbar professioneller: Zusammen mit Sohn Arnold, dem Phillipino-Leobersdorfer Paul Omar Magno und dem Wiener Gitarristen Peter Tamas gründete er 2010 die „Chiefmonks“.

Mit Musik den Tod des Bruders verarbeitet

Neben dem Schwerpunkt auf Coverversionen von 60er und 70er-Rockhits komponiert Hauer auch selbst – was 2014 in der Veröffentlichung des Debut-Albums „In the land of the Chiefmonks“ gipfelte. Textlich übt sich der kreative Kopf darauf unter anderem in Globalisierungskritik; mit einem Song verarbeitet er den frühen Verlust seines 2010 verstorbenen Bruders Walter Hauer, mit dem er gemeinsam die Truppe gegründet hatte

Wir verlosen Debüt-Exemplar!

Musikalisch sind die Mönche mit Rocksongs und Balladen ganz nah an ihren Vorbildern aus den 70ern. „Wir wurden sogar schon im deutschen Radio gespielt“ freut sich Hauer. Die Band ist auch immer wieder auf der Bühne zu sehen, derzeit komponiert der Leobersdorfer neue Songs. Die NÖN verlost zwei Exemplare des Debüts: Email mit Betreff „Chiefmonks“ an redaktion.baden@noen.at