Erstellt am 06. Mai 2016, 05:14

„Verkehr ist ein Witz“. Privatperson klagt über dichten Verkehr in der Gemeinde, Ortschef Andreas Ramharter beschwichtigt.

 |  NOEN, Symbolbild

NÖN-Leserin Johanna Bartelt ist gebürtige Leobersdorferin, lebt mittlerweile in Bad Vöslau – pendelt aber täglich in die Marktgemeinde in das Altersheim: „Der Weg über die Hauptstraße ist nicht mehr tragbar. Dadurch, dass es nur eine Zu- beziehungsweise Abfahrt durch die Dornauerstraße gibt, kommt der Verkehr ständig zum Erliegen.“

Auch die Umfahrung sei „für die Katz‘“, bemängelt Bartelt die Verkehrsplanung der Marktgemeinde. Nicht nur das Altersheim befindet sich in der dicht befahrenen Gegend, auch die Volksschule, der Kindergarten, Gasthäuser, zwei Ärzte und schließlich auch das Eventcenter befinden sich am selben Weg.

„Sicherheit der Kinder hat natürlich Vorrang“

Bürgermeister Andreas Ramharter lenkt ein: „Tatsächlich gibt es einen starken Durchzugsverkehr – eine Einbahnlösung kommt allerdings nicht in Frage: Hier hat die Sicherheit der Kinder auf ihrem Schulweg klarerweise Vorrang.“ Der Nutzen der Umfahrung habe sich durch das gesteigerte Verkehrsaufkommen egalisiert.

Für die Dornauerstraße sei überdies eine Aufwertung im Gespräch. Sollte die Führung der Marktgemeinde dort ein Grundstück nutzen können, stellt Ramharter eine Verbreiterung der Straße zur Verkehrsberuhigung in Aussicht. Außerdem beschäftigt sich der Verkehrsausschuss mit der Auswertung des Projektes der Universität für Bodenkultur, die sich das Verkehrskonzept genauer angesehen hat. „Hier setzen wir erste Schritte, indem wir das Straßensanierungsprojekt in Wittmannsdorf starten“, kündigt Ramharter an.