Erstellt am 29. März 2016, 10:34

von Andreas Fussi

"Letzter Dinosaurier". Tanzlokale wie die Tribuswinkler Kuhstallbar sind etwas Besonderes. Franz Fakler über den besonderen Reiz des Kuhstalls.

Gabriele und Franz Fakler leiten mit viel Liebe das gediegene Abendrestaurant in Tribuswinkel. Die kulinarischen Köstlichkeiten stammen vom Haupthaus der Familie Fakler in Guntramsdorf - dem Genießerhotel Jagdhof, den Franz Fakler in der fünften Generation führt.  |  NOEN, Fuusi

Sie ist eine echte Institution – die Kuhstallbar in Tribuswinkel, in der schon mehrere Generationen gefeiert haben. Die NÖN traf sich mit Geschäftsführer Franz Fakler.

NÖN: Was macht den Reiz der Kuhstallbar aus?

Franz Fakler: So ein Lokal wie unseres gibt es sonst nicht mehr. Es ist ein klassisches Tanzlokal für Erwachsene, wie es sie früher sehr viele gegeben hat. Ich erinnere mich am Koltays Dinner Dancing in Baden, den Puszta-Stadl in Oeynhausen oder die Tenne in Wien. Wir sind der letzte Dinosaurier. Daher nehmen unsere Gäste oft lange Anfahrtswege in Kauf, um zu uns zu kommen.

Woher kommen die Gäste der Kuhstallbar?

Fakler: Wir haben hauptsächlich Stammgäste. Viele kommen aus dem Wiener Raum bis Tulln, aber auch von Eisenstadt, Wiener Neustadt bis zum Mödlinger Raum. Wir haben sogar eine Besucherin, die zwei Mal die Woche extra aus Mürzzuschlag in der Steiermark anreist. Unser wichtigstes Credo lautete: Die Damen müssen sich bei uns wohlfühlen. Es ist ein Tanzlokal mit Niveau, wo Frauen keine Angst haben müssen, angepöbelt zu werden, wo sie sich auch alleine reintrauen. Wir passen da immer auf. Denn eines ist klar: Wenn die Damen zufrieden sind, dann folgen auch die Männer.