Erstellt am 25. September 2015, 10:52

von Barbara Zedlacher

Mandatars-Wechsel in der Liste Flammer. In der ersten Sitzung nach der Sommerpause wurden von der Liste Flammer die Rücktritte von Bettina Gschaider und Martin Koisser bekannt gegeben.

Abschied. Bürgermeister Christoph Prinz, Martin Koisser, Bettina Gschaider und Vize-Bürgermeister Gerhard Sevcik (v.l.). Foto: Liste Flammer  |  NOEN, Liste Flammer
Bettina Gschaider zieht sich nach fünf Jahren Amtszeit als Jugendgemeinderätin aus familiären Gründen zurück: Sie möchte sich künftig ganz um ihre Rolle als Mama von zwei Buben (zwei Monate und zwei Jahre) konzentrieren.

Jung-Mama: „War lehrreiche Herausforderung“

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Gschaider war maßgeblich an der Konzeption des damals neuen Ferienspiels und der Familienausflüge beteiligt. Die Einführung eines kostengünstigen Jugendskitages und die Schaffung eines Jugendtreffs im Schloss Gainfarn sind nur zwei Beispiels aus ihrer Periode als Jugendgemeinderätin.

Sie will sich aber weiterhin für die Stadt einsetzen, vor allem der karitative Baby- und Kindersachenflohmarkt liege ihr besonders am Herzen.

„Die letzten fünf Jahre für Bad Vöslau zu arbeiten, war stets eine spannende und lehrreiche Herausforderung für mich“, resümiert die junge Mutter. Die Agenden als Jugendgemeinderat übernimmt künftig Sandro Sereinig.

Koisser: „Ich gehe mit einem weinenden Auge“

Der scheidende Gemeinderat Martin Koisser trat 2003 der Liste Flammer bei und wurde 2005 in den Gemeinderat gewählt.

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Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase wurde er im Jahre 2007 zum Stadtrat für Bauordnung und Raumplanung gewählt und hatte gleich zu Beginn die schwierige Aufgabe zu bewältigen, aus einigen Teilbebauungsplänen das gemeindeübergreifende Raumordnungsprogramm für das gesamte Stadtgebiet durch den Gemeinderat und somit zur Rechtsgültigkeit zu bringen.

In weiterer Folge wurde damals der Schutzzonenbeirat gegründet, der die Vielfalt der schützenswerten Bauwerke und Straßenzüge bewahren und vor unsachgemäßer Nutzung schützen soll.

„Ich scheide mit einem weinenden Auge aus dem Gemeinderat aus, da es noch viele Projekte wie zum Beispiel leistbares Wohnen, den Tremlhof, das Zentrum oder die möglicherweise neue Parkraumbewirtschaftung umzusetzen gilt“, sagt Martin Koisser zu seinem Rücktritt. Als Grund nennt er seine berufliche Tätigkeit als geschäftsführender Gesellschafter eines mittelgroßen Planungsbüros. Nachfolger im Bauressort ist Harald Oissner.

Bürgermeister Christoph Prinz bedankte sich bei den beiden scheidenden Mandataren für ihren jahrelangen Einsatz: „Bei all ihren Tätigkeiten für unsere Stadt war auf sie immer zu hundert Prozent Verlass.“

Als neue Gemeinderäte wurden am Donnerstag Markus Wertek (siehe Foto unten), Winzer und Gastronom, und Alexander Steinmeyer (ebenfalls Bild unten), Logistik-Leiter in einem Cateringsunternehmen und Wirtschaftsoffizier des Jägerbataillons NÖ, gewählt.

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