Erstellt am 14. Oktober 2015, 05:17

von Stefan Jedlicka

Nachwuchs für „bea“. Zweites Fahrzeug für Carsharing-Projekt der Stadt mit dem Weltladen, weil Nachfrage groß ist. Standort: Melkergründe.

Start für „bea 2“. Von links: Philip Kalomiris (Raiffeisen Leasing), Karin Först (Weltladen Baden), Vizebürgermeisterin Helga Krismer, Gerfried Koch (Klima- und Energiereferat), Geschäftsführerin Elisabeth Czaker, Bürgermeister Kurt Staska und Geschäftsführer Werner Czaker.  |  NOEN, Christian Dusek

32 Badener haben im vergangenen Jahr das von Stadt und Weltladen zur Verfügung gestellte Elektrofahrzeug „bea“ gemeinsam benützt. 26.000 Kilometer wurden bei insgesamt 1.200 Buchungen im Rahmen dieses umweltbewussten Carsharing-Projektes zurückgelegt. Die Nachfrage ist da, deshalb geht nun „bea 2“ in Betrieb.

Mit dem Autohaus Czaker in Leesdorf konnte ein Partner dafür gefunden werden. Denn als Standort hat man die Melkergründe ins Auge gefasst. „Dort gibt es besonders viele Familien und besonders viele Zweitautos“, begründet Gerfried Koch, Leiter des Klima- und Energiereferates der Stadt. Bei der Bezirkshauptmannschaft in der Schwarzstraße wird ein reservierter Parkplatz samt Ladestation geschaffen.

Wichtiger Player in der Elektromobilität

„Wir hatten schon fünf Anmeldungen, bevor wir überhaupt mit der Werbung begonnen haben“, ist Koch begeistert. Bürgermeister Kurt Staska (VP) erinnert sich: „Beim Start haben einige das Projekt sicher belächelt. Heute ist bea ein fixer Bestandteil im Badener Verkehr und wurde mit dem Europäischen Klimaschutzpreis ausgezeichnet“. Vizebürgermeisterin Helga Krismer (Grüne) freut besonders, „dass wir mit der Familie Czaker einen weiteren wichtigen Player in der Elektromobilität an Bord haben.“

Während „bea 1“ als Kombi am Sparkassenparklatz in der Grabengasse eher für Transporte geeignet ist, soll „bea 2“ als Limousine mehr Komfort bieten. Mit einem Mitgliedsbeitrag von 135 Euro pro Jahr und einem Kilometersatz von 22 Cent kann man einsteigen. Das Autohaus Czaker übernimmt Service, Wartung und Reinigung. Das Energiereferat der Stadt kümmert sich um die Organisation.