Erstellt am 28. Oktober 2015, 05:57

Neue „Kleinregion Ebreichsdorf“. „Kleinregion Ebreichsdorf“ umfasst zehn Mitgliedsgemeinden und rund 35.000 Bürger im Bezirk.

„Kleinregion Ebreichsdorf“. Dagmar Schober (Regionalberaterin), Vzbgm. Robert Beierl (Reisenberg), Bgm. Hans Trink (Teesdorf), Vzbgm. Gabriele Gass (Teesdorf), Vzbgm. Natascha Matousek (Oberwaltersdorf), UGR Gerhard Bencze (Reisenberg), Gemeinderätin Christine Sollinger (Seibersdorf), Bgm. Helmut Hums (Mitterndorf), UGR Martin Ribnicsek (Mitterndorf), Bgm. Wolfgang Kocevar (Ebreichsdorf), Bgm. Franz Ehrenhofer (Seibersdorf), Bgm. Markus Gogollok (Oberwaltersdorf), Stadtrat Otto Strauss (Ebreichsdorf), Bgm. Gernot Pauer (Blumau-Neurißhof), Bgm. Andreas Kollross (Trumau), Vzbgm. Andrea Komzak (Blumau-Neurißhof), Gemeinderat Klaus Eder (Pottendorf), Bgm. Thomas Sabbata-Valteiner (Pottendorf) und Vzbgm. Franz Knötzl (Tattendorf).  |  NOEN, privat

Auf Zusammenarbeit setzen die Gemeinden Blumau-Neurißhof, Ebreichsdorf, Mitterndorf, Oberwaltersdorf, Pottendorf, Reisenberg, Seibersdorf, Tattendorf, Teesdorf und Trumau. Sie haben die „Kleinregion Ebreichsdorf“ als Verein offiziell gegründet und einstimmig Ebreichsdorfs Bürgermeister Wolfgang Kocevar (SPÖ) zum Obmann gewählt.

Als seine Stellvertreter fungieren die Bürgermeister Markus Gogollok (ÖVP) aus Oberwaltersdorf und Alfred Reinisch (Bürgerliste) aus Tattendorf. Alle anderen Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden finden sich in verschiedenen Funktionen im Vorstand wieder und sind gleichermaßen stimmberechtigt. Die neu gegründete Region und deren Mitglieder repräsentieren damit rund 35.000 Bürger.

Regionale Bedürfnisse gemeinsam bewältigen

„Ziel ist es, bei den Themen Mobilität, Infrastruktur und Umwelt gemeinsam vorzugehen“, sagt Obmann Kocevar. Etwa der Ausbau von schnellem Internet mittels Breitband und/oder Glasfaser, die Verbesserung des öffentlichen Verkehrs und Optimierung des Straßennetzes inklusive dem Ausbau neuer Radwege in der gesamten Region. Vor allem die bessere öffentliche Verkehrsanbindung in die Bezirkshauptstadt sei ein Anliegen.

In Zusammenarbeit mit der Klima- & Modellregion wolle man bewusstseinsbildende Maßnahmen setzen und gezielt am Ausbau alternativer Energien wie Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft arbeiten. Im Bereich Elektromobilität könnte ein gemeinsamer Einkauf für den Fuhrpark der einzelnen Bauhöfe entstehen.

Kocevar: „Viele Probleme und Herausforderungen in unseren Gemeinden sind die gleichen. Daher macht es Sinn diese gemeinsam anzugehen, dadurch Kosten und Zeit zu sparen und auch effizienter zu werden.“ Gogollok: „In der heutigen Zeit ist es immer wichtiger, regionale Bedürfnisse gemeinsam in einem Zusammenschluss zu bewältigen.“ Und Reinisch ist überzeugt: „Nur gemeinsam werden wir unsere Ziele in der Region auch erreichen.“