Erstellt am 07. Juni 2016, 05:55

von Andreas Fussi

Neuer Leiter beim Roten Kreuz Vöslau. Rene Neumayer neuer Bezirksstellenleiter beim Roten Kreuz Bad Vöslau. „Ich weiß, wie man Menschen führt“, sagt er.

Auf gute Zusammenarbeit: Vizebgm. Gerhard Sevcik, Bgm. Christoph Prinz (beide Bad Vöslau), Bezirksstellenleiter Rene Neumayer, Stadtrat Thomas Mehlstaub (Bad Vöslau), Bezirksstellenleiter-Stv. Robert Rosenberger, Vizebgm. Klaus Windbüchler (Kottingbrunn), Bgm. Helene Schwarz (Sooß), Bgm. Christian Macho (Kottingbrunn) und Vizebgm. Peter Koternetz (Sooß).  |  NOEN, Foto: Rotes Kreuz

Das Rote Kreuz Bad Vöslau hat einen neuen Bezirksstellenleiter. Am Montag voriger Woche wurde Rene Neumayer von den Mitgliedern zum neuen Leiter und Nachfolger von Wolfgang Lidinger gewählt.
„Ich bedanke mich für das große Vertrauen und verspreche, die Bezirksstelle nach bestem Wissen und Gewissen zu leiten“, versprach Neumayer, der auf fünf Jahre gewählt wurde.

Die Gemeindevertreter von Bad Vöslau, Kottingbrunn und Sooß schlossen sich den Gratulationen an und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit.
Neumayer ist aus Bad Vöslau, 51 Jahre alt und Beamter beim Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport. Sein Arbeitsplatz ist der Flugplatz in Wiener Neustadt. Seit 2013 ist er beim Roten Kreuz, da er seine „Freizeit sinnvoll verbringen“ wollte, wie er im Gespräch mit der NÖN erläutert.

Der militärische Werdegang habe ihm bei der Karriere im Roten Kreuz geholfen. „Ich weiß, wie man Menschen führt.“ Seine Erfahrung werde er ihm auch bei der Neustrukturierung der Dienststelle hilfreich sein. Ähnlich wie bei Großbetrieben werden neue Führungsebenen eingeführt.

„Auch Leute, die kein Blut sehen können werden gut gebraucht“

Ein Anliegen ist ihm die personelle Aufstockung des Kriseninterventionsteams. „Wir haben derzeit drei Personen, das ist zuwenig.“ Neben dem Gesundheits- und Sozialdienst will Neumayer auch den Großunfall- und Katastrophen-Bereich personell ausbauen. „Dazu müssen sich genügend Freiwillige finden.“ Für den Katastrophendienst benötige er nicht nur Sanitäter, „sondern auch Leute, die kein Blut sehen können werden gut gebraucht“.

Ein technisches Verständnis wäre nicht schlecht, sei aber nicht Voraussetzung – „man kann alles lernen“, so Neumayer. An Übungsabenden werde jeder Handgriff geübt. Der neue Bezirksstellenleiter bedankt sich in dem Zusammenhang bei der Firma Ziegelwagner, die den Parkplatz beim Supermarkt bei der Auffahrt Kottingbrunn zu Übungszwecken zur Verfügung stellt. „Sonst hätten wir keine Übungsmöglichkeit für unser großes Zelt.“