Baden

Erstellt am 23. August 2016, 05:25

von Sonja Pohl

Abschied von Amadeus. Am Sonntag dankte die Pfarrgemeinde ihrem scheidenden Seelsorger Pater Amadeus Hörschläger für sein Wirken in Baden. Er tritt seinen Ruhestand an.

Abschiedsmesse in St. Stephan. Pater Amadeus am Sonntag in „seiner“ Stadtpfarrkirche. Links: Pfarrgemeinderatsmitglied Rudolf Maurer, der ihm für sein Wirken in Baden dankte.  |  Sonja Pohl

Stadtpfarrer Amadeus Hörschläger feierte am Sonntag seine „Abschiedsmesse“ in der Pfarrkirche St. Stephan. Nach fünf Jahren verlässt er Baden. Sein Nachfolger ab 1. September: der Wiener Clemens Abrahamovicz (die NÖN berichtete).

Gemeinsam mit vielen Gläubigen und seinen Ordensbrüdern vom „Ritterorden zum Heiligen Grab von Jerusalem“ zelebrierte Pater Amadeus seine letzte Heilige Messe. „Es war eine sehr schöne Zeit, in der manches gelungen, und manches nicht gelungen ist“, blickte er zurück. Amadeus gestand aber auch ein, müde geworden zu sein. Sein Weg führt ihn nun in die Pfarre Pfaffstätten, in der er seinen Alterssitz gefunden hat.

„Fliegender Teppich“ geschenkt

Stellvertretend für alle Gremiumsmitglieder dankte Pfarrgemeinderat Rudolf Maurer: „Du bist in einem Alter, in dem andere in Pension gehen, unser Pfarrer geworden. Damit war klar, dass wir dich auch eines Tages wieder gehen lassen müssen. Wir tun dies mit einem weinenden Auge, da du für deine außergewöhnliche Kameradschaft und Freundschaft in Erinnerung bleiben wirst. Wir tun dies lachenden Auges, weil du nicht weit wegziehst und ich hörte, dass du dein Fahrrad bereits wieder aktiviert hast.“  Mauerer schenkte ihm einen „fliegenden Teppich“, der ihm den Weg zur Pfarre St. Stephan stets einfach machen solle.

Amadeus zog Bilanz über die letzten fünf Jahre. „45 verlorene Schäfchen habe ich in dieser Zeit in den Schoß der Kirche zurückgebracht, das freut mich ganz besonders.“ Aber auch eine klare Bitte richtete er an die Gläubigen: „Gemeinsam an einem Strang zu ziehen“. Im Anschluss an die Messe fand eine Agape im Pfarrheim statt, im Zuge derer sich die Gläubigen auch persönlich verabschieden konnten.