Erstellt am 07. März 2016, 10:07

von Stefan Jedlicka

Podiumsgespräch zum internationalen Frauentag. Ein hochkarätig besetztes Podiumsgespräch „Frauen im 21. Jahrhundert“ mit Elfriede Hammerl und Adele Neuhauser fand auf Einladung des Vereins „Frauenzimmer“ zum Internationalen Frauentag im Badener Arnulf Rainer Museum statt.

Eva Woska-Nimmervoll, Mag. Beate Jorda, Prof. Elfriede Hammerl, Vizebürgermeisterin Dr. Helga Krismer und Adele Neuhauser (v.l.).  |  NOEN, Sonja Pohl
Die Gumpoldskirchner Journalistin und Autorin Elfriede Hammerl wurde erst kürzlich für ihre journalistische und frauenpolitische Tätigkeit durch Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich geehrt.

Adele Neuhauser, Quotenkönigin des heimischen Fernsehens, gibt die Anti-Heldin Bibi Fellner als Tatortkommissarin im Schatten Harald Krassnitzers. Moderiert wurde das spannende Podiumsgespräch von Eva Woska-Nimmervoll, herzlich willkommen geheißen wurden die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer von der der Obfrau des Vereins „Frauenzimmer“, Beate Jorda, für die der Frauentag keine Selbstverständlichkeit ist:

„Den Tag mussten sich viele Frauen erst geistig erobern.“ Er geht zurück auf das Jahr 1911, als er von der Politikerin, Friedensaktivistin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin als Kampftag für das Frauenwahlrecht initiiert wurde.

„In Österreich hatten die Frauen 1919 erstmals die Möglichkeit zu wählen. Erst in den vergangenen Jahren wird dieser 8. März bei uns wieder stärker wahrgenommen. Das ist gut so, denn es gibt noch viel zu tun. Hier sei nur ein Beispiel herausgegriffen: gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, führte Jorda in die Thematik ein.