Erstellt am 22. Juni 2016, 04:00

von Andreas Fussi

Schlosserei als Galerie. Werke von Monique Schumacher weihten Räume der alten Schlosserei als neuer Veranstaltungsort ein. Gelungene Premiere.

Ausstellungseröffnung: Johannes Herbst, Carola Krebs, Thomas Zinnbauer, Monique Schumacher, Andreas Babler und Marlen Pater.  |  NOEN, Fotos: Fussi

Einen einzigartigen Rahmen bildete am Donnerstag die Vernissage „Art Work“ mit Werken von Monique Schumacher. Zum ersten Mal wurde die alte Schlosserei beim Stadtmuseum Traiskirchen als Veranstaltungsort gewählt – nach einer Idee von SPÖ-Bürgermeister Andreas Babler, der vom düsteren Ambiente gefesselt war.

Ebenso begeistert ist Babler aber auch von der ausstellenden Künstlerin, die seit fünf Jahren in Räumlichkeiten am ehemaligen Imco Gelände in Tribuswinkel ihr Atelier betreibt. „Du bist einer der größten künstlerischen Schätze in Traiskirchen“, sagte er zu Schumacher, die er außerdem als „beeindruckende Künstlerin“ bezeichnete. „Ich spüre die Berührung in Deinen Bildern – und ähnlich ist es mir mit diesen Räumlichkeiten hier gegangen.“ Beeindruckt vom künstlerischen Schaffen zeigte sich auch Kultur-Stadtrat Johannes Herbst, der Schumacher sogar mit Rembrandt verglich. „Das hier ist große Kunst der Porträtmalerei.“

Die alte Schlosserei soll nach einigen Adaptierungen auch künftig für kleine, kammermusikartige Veranstaltungen zur Verfügung stehen. „Wir feilen gerade am Nutzungskonzept“, so Babler.