Erstellt am 25. September 2015, 05:32

von Stefan Jedlicka

Seiferth wird neuer Ehrenbürger Badens. 31 Jahre lang stand Gerhard Seiferth für Badens evangelische Pfarre - und für den ökumenischen Gedanken.

Pfarrer Gerhard Seiferth wird neuer Ehrenbürger Badens.  |  NOEN, NÖN

31 Jahre lang leitete Pfarrer Gerhard Seiferth die evangelische Pfarre in Baden, nun soll ihm das Ehrenbürgerrecht verliehen werden. Dies wird der Gemeinderat in seiner Sitzung am 29. September beschließen.

Außergewöhnliche Verdienste für die Stadt

VP-Bürgermeister Kurt Staska würdigt Seiferths Wirken: „Er hat die evangelische Pfarre mit viel Einfühlungsvermögen und mit vollem Engagement geführt und war stets mit Leib und Seele für das Wohlergehen der Menschen im Einsatz. Dass er außerdem als Gründungsmitglied des ersten Hospizvereines in Niederösterreich sowie als äußerst aktiver Förderer des ökumenischen Gedankens stets das Wohlergehen der Menschen in den Mittelpunkt seines Handelns gestellt hat, unterstreicht seine außergewöhnlichen Verdienste für die Stadt."

Seiferth ist bereits Ehrenringträger der Pfarrgemeinde St. Christoph, mit deren Seelsorger, Monsignore Norbert Kiraly er über Konfessionsgrenzen hinweg einen regen Austausch pflegte. Besonderen Ausdruck fand dies vor rund zehn Jahren mit der Eröffnung des ökumenischen Kindergartens in der Schimmergasse.

Nachfolger wurde herzlich willkommen geheißen

Am Sonntag wurde sein Nachfolger Curdt Wieland feierlich – und überaus herzlich – in der Evangelischen Pfarre willkommen geheißen. Umfassend sind die Aufgaben des neuen Pfarrers in Baden: „Die Gemeinde erwartet Freude an der Arbeit und die gewissenhafte Durchführung der Gottesdienste, Seelsorge, Haus- und Krankenpflege, Jugendarbeit, dem Religionsunterricht sowie diözesanen Aufgaben und mehr“, weiß Kurator Ernst Pokorny. Die Herzen seiner Gemeinde hat Curdt Wieland jedenfalls bereits bei seiner Amtseinführung erobert, in dem er Rainhard Fendrichs Hit „I am in Austria“ mit eigenen Texten umdichtete und dafür Standing ovations erntete.