Erstellt am 28. Oktober 2015, 09:35

von Freiwillige Feuerwehr

Seniorin verhinderte größere Brandkatastrophe. In der Nacht auf Mittwoch brach im ersten Stock einer neuen „betreubares Wohnen“-Anlage in Günseldorf (Bezirk Baden) ein Brand aus. Eine Pensionistin verhinderte durch ihr beherztes Handeln Schlimmeres...

 |  NOEN, Christopher Neumayer/FF Günseldorf
Gegen Mitternacht hatte im Stiegenhaus (direkt neben der Eingangstüre einer Wohnung) Gewand auf einem Kleiderständer zu brennen begonnen. Dichter Brandrauch breitete sich rasch aus.

Einer ältere Dame, die den Brand am Gang bemerkte und mit einen Kübel Wasser erste Löschmaßnahmen einleitete, verhinderte allerdings die weitere Ausbreitung des Feuers.



Um Mitternacht wurden die Freiwilligen Feuerwehren Günseldorf und Teesdorf alarmiert. Bei Eintreffen der Florianis hatten sich bereits bis auf die Bewohnerin der betroffenen Wohnung alle anderen Einwohner der Wohnhausanlage rechtzeitig in Sicherheit bringen können.

Die noch vermisste Frau öffnete trotz mehrmaligen Läutens und Klopfens die Tür nicht, sodass die Feuerwehreinsatzkräfte gewaltsam in die Wohnung eindringen mussten. Die Frau wurde aber zum Glück unverletzt vorgefunden und durch einen Atemschutztrupp der Feuerwehr ebenfalls in Sicherheit gebracht.

Die Seniorin, die die ersten Löschmaßnahmen am Gang im Brandrauch eingeleitet hatte, wurde von der ebenfalls alarmierten Notärztin und den Rettungskräften erstversorgt und mit einem Rettungswagen zur Beobachtung ins Spital eingeliefert.

Für die zusätzliche Brandrauchentlüftung setzte die Feuerwehr einen Hochleistungslüfter ein und unterstützte die Arbeiten der Polizei. Seitens der ermittelten Polizeieinsatzkräfte aus Günselsdorf, wurde ein Brandursachenermittler nachgefordert.

Im Gangbereich und im Stiegenhaus entstand durch den Brandrauch ein Sachschaden. Nach ca. 1,5 Std. konnte der Feuerwehreinsatz beendet werden.