Erstellt am 14. März 2016, 09:39

Stolz auf die Rettung. 220.000 Einsatzkilometer legten die Mitarbeiter des Samariterbundes im Vorjahr zurück. Die Gründung war 1984.

Ein Teil der 80 Mitarbeiter des ASBÖ Traiskirchen-Trumau präsentiert stolz die eindrucksvolle Einsatzstatistik von 2015.  |  NOEN, privat

„Wir sind sehr stolz auf unseren Samariterbund“, sagt Bürgermeister Andreas Babler, der die Rahmenbedingungen sicherstellt, damit der Rettungsdienst funktioniert.

Das Geburtsjahr des ASBÖ-Traiskirchen war 1984, weiß Fritz Knotzer, Obmann des ASBÖ. Der Altbürgermeister ersuchte den damaligen Leiter der Rotkreuz-Dienststelle, ob es nicht möglich wäre, in Traiskirchen einen Stützpunkt des Roten Kreuzes zu errichten, schließlich hatte die Stadt schon über 10.000 Einwohner. „Ich hatte auch sehr gute Kontakte zum Arbeitersameriterbund“, so der Altbürgermeister. Und am 14. Dezember 1984 war es so weit. Der ASBÖ eröffnete eine Dienststelle in Traiskirchen. Begonnen wurde mit einem Rettungswagen. Heute stehen acht Autos für die Einsätze bereit.

80 ehrenamtliche Mitarbeiter

Wurden im ersten Jahr 2.200 Ausfahrten und 66.000 Kilometer zurückgelegt, so waren es vergangenes Jahr 220.000 Einsatzkilometer und 7.917 Transporte mit über 8.500 Patienten. Das Engagement der Bevölkerung war vom Beginn an groß. Es meldeten sich damals 40 ehrenamtliche Mitarbeiter, heute 80. Und es sind acht hauptberufliche Sanitäter notwendig.

1993 kam es durch den damaligen Bürgermeister von Trumau, Otto Pendl, zur Zusammenlegung vom ASBÖ mit seiner Gemeinde. „Durch die Unterstützung der Gemeinden Traiskirchen und Trumau und die vielen Spenden der Bevölkerung können wir auch in Zukunft den Rettungsdienst gewährleisten“, so Knotzer, der einem Badener Ehepaar dankt, das dem ASBÖ sein Haus vererbt hat. „Vor kurzem erhielten wir vom Notar Bescheid, dass auch eine Tribuswinkler Bürgerin unserer Rettung eine Haushälfte vererbt hat.“