Erstellt am 25. Februar 2016, 05:29

von Andreas Fussi

Streit um Initiative zur Verkehrsberuhigung. Bürgermeister Babler sucht um Maßnahmen für Tribuswinkel und Möllersdorf an. FPÖ sieht sich bestätigt.

In Tribuswinkel möchte Stadtchef Babler verkehrsberuhigende Maßnahmen für das Ortszentrum erreichen, ebenso in Möllersdorf.  |  NOEN, Foto: Stadt
Das Thema Verkehrsberuhigung ist Bürgermeister Andreas Babler (SPÖ) weiter ein Anliegen: „Da die Stadt allerdings auf den meisten der betroffenen Straßenzüge keine verkehrsrechtliche Kompetenz hat, sind wir auf die Kooperation mit der Bezirksverwaltungsbehörde angewiesen.“ Nunmehr habe er wieder neue Ansuchen der Stadt an das Verkehrsreferat gestellt.

Fußgängerquerung für B17 in Möllersdorf

Es geht um zwei Verkehrsberuhigungskonzepte. Erstens für das Tribuswinkler Ortszentrum, wo Babler dem Wunsch viele Bürger Nachdruck verleihen möchte. Und zweitens für die „Möllersdorfer Zone“ zwischen Vogelweidestraße, Mühlgasse, Münchendorferstraße, Guntramsdorferstraße und Adlitzerstraße, „wo ich bereits für das Frühjahr in einigen Bereichen Verkehrszählungen in Auftrag gegeben habe, vor allem was den Schwerverkehr betrifft.“

Zusätzlich soll noch die Möglichkeit einer sicheren Fußgängerquerung für Möllersdorf über die B17 verhandelt werden, um eine Anbindung des Stadtteils an die gegenüberliegenden Einkaufszentren zu ermöglichen. Die FPÖ sieht sich durch die Ankündigungen des Bürgermeisters bestätigt. Gemeinderat Reinhard Langthaler: „Wie in den letzten Monaten werden FPÖ Forderungen und Anträge wie Hundefreilaufzone, Sicherheitsmaßnamen am Bahnhof und nun die Verkehrsberuhigung durch die SPÖ umgesetzt.“ FP-Stadtrat Anton Lojowski ergänzt: „Durch einen FPÖ Bürgermeister würden solche Anliegen rascher umgesetzt werden.“

Das lässt Babler nicht gelten: „Das Einfordern von Dingen, die sich längst im täglichen Gemeindegeschäft in Vorbereitung befinden, paaren sich bei der FPÖ mit Dingen, die nur peinlich sind“, kontert er. „Da werden etwa Hundeparks oder Hundefreilaufzonen gefordert, wo klar wird, dass man dabei gar nicht den inhaltlichen Unterschied zwischen beiden Modellen kennt.“ Und im FPÖ-Antrag zur Verkehrssituation in Möllersdorf würden „angebliche Engstellen vor namentlich erwähnten Kaffeehäusern benannt werden, die es seit mehr als acht Jahren gar nicht mehr mit diesem Namen gibt.“