Berndorf

Erstellt am 26. April 2017, 04:48

von Elfi Holzinger

Erleichterung in Berndorf: Volksfest ist gerettet. Wegen der unerwarteten Schneemassen mussten die Veranstalter ein paar Tage lang zittern. Doch es gibt Entwarnung.

Cornelia Haslinger, Martina Gobetisch und Nina Pongratz mit den flotten „Urgesteinen“ des Roten Kreuzes, Maurice Malek und Leopold Sulzer.  |  NOEN

Im heurigen Jahr geht das allseits beliebte Triestingtaler Volksfest zwischen 27. April und 1. Mai über die Bühne.

Die massiven und unerwarteten Schnellfälle der letzten Tage können die engagierten Helfer und Mitarbeiter nicht daran hindern – trotz der mächtigen Schneeberge auf dem Centrelax-Parkplatz – das Fest plangemäß durchzuführen. Allerdings zitterte man bereits, ob die Gerätschaften des Vergnügungsparkes und des Festzeltes überhaupt aufgestellt werden können. Doch zur Erleichterung aller Beteiligen beruhigte sich das Wetter am Freitag und das Volksfest kann pünktlich am Donnerstag, 27. April loslegen und bis zum 1. Mai mit einem tollen Programm durchstarten.

Rot-Kreuz-Bezirksstellenleiter Christian Raith ist erleichtert, dass das 50. Triestingtaler Volksfest trotz der kurzfristigen Schneemassen plangemäß über die Bühne gehen kann.  |  Holzinger.Presse

Mit seinem Vergnügungspark und dem Riesen-Festzelt handelt es sich um eines der größten Volksfeste in Niederösterreich und zieht viele Besucher aus nah und fern an. Für das Rote Kreuz ist es eine der wichtigsten Einnahmequellen, weil die Erlöse zur Teilfinanzierung neuer Einsatzfahrzeuge verwendet werden.

Und auch ein Jubiläum gilt es zu feiern, denn Leopold Sulzer und Maurice Malek sind Helfer der ersten Stunde. Seit 50 Jahren unterstützen sie das Rote Kreuz mit Herz und Seele am Volksfest. Und so ließen sich die beiden Jubilare einen kleinen Scherz nicht nehmen, denn sich bereiten sich im Pyjama und mit Schlafmütze auf den Volksfestbesuch vor. Doch auch wenn nach 50 Jahren nicht mehr alles so einfach von der Hand geht, den Besuch am Volksfest werden sie sich noch lange nicht entgehen lassen und selbstverständlich auch heuer wieder mitarbeiten.