Trumau

Erstellt am 01. April 2017, 15:47

von Thomas Lenger

34-Jähriger grillte in Wohnung – tot!. Zu Hilfe eilende Rettungssanitäter schlugen CO-Alarm, 34-Jähriger stirbt beim Grillen in seiner Wohnung in Trumau (Bezirk Baden)!

Zu einem dramatischen Vorfall ist es am Samstagnachmittag in Trumau gekommen. Freunde wollten einen 34-jährigen besuchen, fanden diesen leblos in der Wohnung. Sofort alarmierten sie die Einsatzkräfte.

Florianis mit schwerem Atemschutz

Wenig später trafen Sanitäter des Roten Kreuz Oberwaltersdorf an der Einsatzstelle ein. Als sie die Wohnung betraten, schlug ihr CO-Melder an. Sofort verließen die Sanitäter die Wohnung und alarmierten die Feuerwehr.

Die Feuerwehr Trumau rückte mit schwerem Atemschutz an und brachte den leblosen Mann ins Freie. 

Notärztin konnte nur noch Tod feststellen

Die eintreffende Notärztin konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Bei dem Toten soll es sich nach ersten Informationen um einen 34-jährigen Mann handeln. Die Feuerwehr fand in der Wohnung des Mannes einen Griller, dieser soll noch warm gewesen sein.

Derzeit geht die Polizei davon aus, dass der Mann in der Wohnung gegrillt hatte und es dabei zu der tödlichen CO-Entwicklung gekommen war. Die genauen Hintergründe werden derzeit noch geklärt.

Neben der Feuerwehr Trumau musste auch die Feuerwehr Ebreichsdorf mit CO-Messgeräten anrücken um die betroffene sowie die angrenzenden Wohnungen (die evakuiert wurden) zu überprüfen. Diese konnten im Anschluss freigegeben werden. 

Jene Freunde, die den Mann fanden, wurden zur Sicherheit in die Krankenhäuser Baden und Mödling gebracht. Nach ersten Informationen soll es sich dabei um drei Erwachsene und drei Jugendliche bzw. Kinder handeln. Sie wurden mit dem Roten Kreuz Oberwaltersdorf und dem ASB Ebreichsdorf in die Krankenhäuser gebracht.

Unbestätigt ist derzeit noch, dass - wie Anrainer erzählten - in der Wohnung der Strom vor kurzem abgedreht worden war.

Beim 34-Jährigen handelt es sich nicht um den Wohnungsbesitzer, sondern um einen Mann aus Möllersdorf. Dieser dürfte nach einer Wegweisung vorübergehend in der Wohnung seines Bekannten, der auch für die Polizei kein Unbekannter ist, untergekommen sein.