Trumau

Erstellt am 17. Mai 2017, 04:25

von Thomas Lenger

„Erwachen“: Ortschef als Autor. Andreas Kollross ist unter die Schreiberlinge gegangen. Nun wartet er die Reaktionen ab, bevor eine Fortsetzung folgt.

Andreas Kollross präsentierte sein Erstlingswerk, im Bild mit Alfred Gusenbauer und Markus Artmann.  |  privat

„14 Jahre lang habe ich die Geschichte schon im Kopf und immer wieder weitergesponnen. Ich hatte zwar das Bedürfnis, aber nie den Mut es zu formulieren und niederzuschreiben“, so Bürgermeister Andreas Kollross (SPÖ) über den Beweggrund, einen Roman zu schreiben. Doch letzten Sommer, nach einem Leseurlaub im Waldviertel, packte ihn der Mut und er begann den Roman zu schreiben.

„In dem Buch sind immer wieder persönliche Erlebnisse mit fiktiven Geschichten vermischt“, so Kollross über sein Erstlingswerk, das durchaus auch von seiner politischen Gesinnung geprägt ist. „Es beginnt im Jahre 1984, als Kreisky gerade die absolute Mehrheit verloren hatte“. Die Geschichte handelt von einem jungen Mann, der von seiner Mutter erfährt, dass sein Vater an einer unheilbaren Krankheit erkrankt ist und sterben muss.

Er weiß nicht, wie er damit umgehen soll, da keiner darüber spricht. Gleichzeitig ist er verliebt und scheitert an seiner Feigheit es seiner großen Liebe zu sagen. Als der junge Mann dann auf einer Heimfahrt einen schweren Verkehrsunfall hat und später im Krankenhaus wieder aufwacht, stellt er fest, dass er in einer anderen Zeit aufgewacht ist.

„Ich beschreibe in dem Buch, wie schnelllebig unsere Zeit ist und wie rasch sich alles verändert“, so Andreas Kollross.

Präsentiert wurde das Buch am vergangenen Samstag, wobei Ex-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer die Laudatio übernahm.