Erstellt am 26. April 2016, 16:03

von Andreas Fussi

Tschernobyl 30 Jahre nach dem Super-Gau. Sehenswerte Fotoausstellung „Da war mal ganz viel Leben“ von Roland Verant im Kammgarnzentrum Bad Vöslau

Eröffnung: Bürgermeister Prinz, Bundesrätin Angela Stöckl, Manuela Rosenbichler, Anita Tretthann, Bürgermeister Christian Macho, Roland Verant, Werner Koizar, LAbg. Christoph Kainz, Anita & Manfred Koizar, der das Areal für die Schau zur Verfügung stellt.  |  NOEN, Foto: privat
In Zusammenarbeit mit dem Kulturverein „Platz für Kunst“ macht Fotokünstler Roland Verant anlässlich des dreißigsten Jahrestages der Katastrophe erstmals Teile seines Privatarchivs zugänglich: „Da war mal ganz viel Leben – Tschernobyl 30 Jahre nach dem Super-GAU“.

Eine Ausstellung wieder das Vergessen, die neben der Präsentation von Bildern auch eine Informationsquelle sein möchte. „Leider ist, auch angesichts der Nuklearkatastrophe von Fukushima aus dem Jahre 2011, das Thema nach wie vor hochgradig emotional besetzt, und nur selten findet sich Spielraum für sachliche Diskussion“, meint Verant: „Vorgefertigte Meinungen, politische Agenden oder ideologische Färbung wird der Besucher hier allerdings nicht finden.“ Die multimediale Ausstellung kann im Turbinenraum im Kammgarnzentrum bis 1. Mai besucht werden.

An die 100 Besucher kamen am Samstag zur Eröffnung und waren von der Kulisse und den Bildern beeindruckt. Heute Dienstag, 26. April, dem Jahrestag der Katastrophe, gibt es um 19 Uhr eine Sonderführung und im Anschluss Texte und Musik zum Thema im HobIraum von Petra Reicher.
Die Schau ist bis 1. Mai geöffnet. Roland Verant wird während der Öffnungszeiten (16 bis 20 Uhr) anwesend sein. Auch Schulführungen sind am Vormittag noch möglich. Anmeldung: 0676-4142231.