Erstellt am 31. Oktober 2015, 06:02

von Stefan Jedlicka

Wandern mit Löwen in Zambia. Die Badener Brigitte und Gerhard Rothaler sind seit Jahrzehnten Weltenbummler. Diesmal erkundeten sie Afrika.

Beeindruckendes Erlebnis. Die Badener Brigitte und Gerhard Rothaler kamen bei ihrem Abenteuerurlaub im Mosi-oa-Tunya Nationalpark in Zambia Löwen und Geparden ganz nah.  |  NOEN, privat

In viele entlegene Winkel unserer Erde hat die Badener Brigitte und Gerhard Rothaler ihre Reiseleidenschaft bereits geführt. Seit mehr als 30 Jahren unternehmen sie Fernreisen auf allen Kontinenten. Nun verbrachten sie 23 abenteuerliche Tage in Afrika.

Johannesburg und der bekannte Krüger Nationalpark waren erste Station. „Hier erlebten die ,Big Five‘ Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn sowie zusätzlich Geparden und Wildhunde“, erzählt Gerhard Rothaler. Im Kalaharigebiet an der Grenze zu Botswana sah man Elefanten aus nächster Nähe. Danach folgte Livingstone in Zambia mit den weltberühmten Viktoriafällen. „Die wir allerdings nur mit Niedrigwasser erlebten. Trotzdem ließen wir uns den Helikopterflug über die Fälle und in die Schlucht nicht entgehen“, so Rothaler.

Raubkatzen aus nächster Nähe erlebt

Absoluter Höhepunkt der Reise war aber die Möglichkeit, mit Löwen und Geparden im Mosi-oa-Tunya Nationalpark zu wandern. „Mit zwei 15-monatigen Löwen-Teenagern durften wir in den Busch gehen und gleichzeitig Foto- sowie Videoaufnahmen aus nächster Nähe machen. Die von klein an an Menschen gewöhnten Tiere ließen außergewöhnliche Nähe zu, zeigten hierbei dennoch ihre angeborenen Instinkte und Verhaltensweisen.“

„Die viel aktiveren Geparde konnten nur mittels Brustgeschirr und leine in Zaum gehalten werden“, berichtet Gerhard Rothaler: „Die ,Cheetahs‘ sind Brigittes Lieblingstiere und gerne hätten wir diese als Haustier. Dies ist gesetzlich leider nicht erlaubt.“ Die drei Stunden mit den Tieren zählten zu „den eindrücklichsten und intensivsten Erlebnissen, die wir auf unseren vielen Reisen erleben durften.“