Erstellt am 05. Dezember 2015, 08:08

von Susanne Müller

41 Jahre bei Polizei: "Höhen und Tiefen". Franz Lindtner vom Bezirkspolizeikommando trat am Dienstag seinen Ruhestand an. Nachfolge steht noch nicht fest.

 |  NOEN, zVg

Nach 41 Jahren bei der Polizei verabschiedete sich Franz Lindtner vom Brucker Bezirkspolizeikommando am Montag in den Ruhestand. „Meine 41 Jahre bei der Polizei-Gendarmerie-Polizei waren voller Höhen und einigen Tiefen“, erzählt Lindtner. Seine Anfangsjahre im Polizeidienst verbrachte Lindtner in Wien Donaustadt von 1974 bis 1987. Dort erinnert er sich an „schöne Erfolge“, die auch einiges Medieninteresse nach sich zogen.

Etwa die Klärung eines Banküberfalls in Wien 22 mit Schusswaffengebrauch oder die Aufklärung von „Schmieraktionen durch Emanzen an mehreren Kinos in Wien mit hohem Sachschaden“, so Lindtner. In seiner Zeit bei der Wiener Polizei ereignete sich auch der Reichsbrückeneinsturz sowie der Papstbesuch von Johannes Paul II im Donaupark.

Von 1992 bis 2012 war Lindtner Dienststellenleiter auf der Polizeiinspektion Stixneusiedl, bevor er ins Bezirkspolizeikommando wechselte.

Nun erhielt Lindtner zum Abschluss seiner dienstlichen Karriere vom Bundespräsidenten das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich verliehen. „Diese Auszeichnung macht mich sehr stolz“, freut sich Lindtner.

Seine Position ist nun bis auf Weiteres unbesetzt. „Die Nachfolge wird demnächst entschieden“, erklärt Bezirkspolizeikommandantin Sabine Zentner auf Anfrage der NÖN.