Erstellt am 20. Dezember 2017, 00:08

von Otto Havelka

Feuerwehr blitzt bei Gemeinde ab. Die Gemeinde verweigert Kostenbeteiligung an einer neuen Spritze. Die Feuerwehr droht mit Einsatzunfähigkeit.

Feuerwehrkommandant Günther Jandrinitsch: „Es geht ums Prinzip.“  |  Havelka

„Ich bin als Fahrmeister der Feuerwehr verpflichtet, bei der NÖ Landeswarnzentrale in Tulln zu melden, dass wie nicht mehr voll einsatzfähig sind und im Brandfall die Feuerwehr in Hof alarmiert werden muss.“ Mit diesen drastischen Worten und sichtlich verärgert verließ Martin Holzer am Dienstag vor einer Woche die Gemeinderatssitzung.

Die Vorgeschichte hat skurrilen Charakter: Bürgermeister Mihaly (Zukunftsbündnis Mihaly - ZUM) brachte zu Beginn der Sitzung selbst einen Dringlichkeitsantrag ein: Die Feuerwehr ersuche um finanzielle Unterstützung beim Ankauf einer neuen Tragkraftspritze, da die alte nach 30 Jahren mangels Ersatzteilen nicht mehr reparabel sei. Kostenpunkt: rund 14.000 Euro, wovon etwa 3.000 Euro vom Land NÖ gefördert werden.

Bei der Abstimmung über das Ansuchen der Feuerwehr enthielten sich jedoch alle ZUM-Fraktionsmitglieder der Stimme und brachten somit gegen den Willen der VP-Opposition den Antrag zu Fall. Stellungnahmen dazu gab es von ihnen nicht.

Wie es nun mit der Feuerwehr in Au weitergeht und was der Feuerwehr-Kommandant zu der Situation sagt, das lest ihr in der Printausgabe der Brucker NÖN oder im E-Paper.