Erstellt am 18. November 2015, 02:43

von Susanne Müller

Alte Wienerstraße soll diese Woche fertig sein. Nur Kleinigkeiten wie die Bodenmarkierungen fehlen noch. Am Donnerstag soll der erste Abschnitt abgeschlossen werden.

Bauamtsleiter Harald Schiller, Straßenmeister Felix Böhm und Bürgermeister Richard Hemmer auf dem neuen Rad- und Gehweg der Alten Wienerstraße.  |  NOEN, Müller

Seit Mai wird am ersten Abschnitt der Alten Wienerstraße gearbeitet. Neben der Erneuerung eines der wichtigsten Straßenzüge der Stadt wurden auch die gesamten Nebenanlagen der Alten Wienerstraße neu angelegt. Nun fehlen nur noch Kleinigkeiten. „Am Donnerstag wird noch das letzte Stück Gehsteig asphaltiert. Und die Bodenmarkierungen fehlen noch, aber dann sind wir fertig“, so Straßenmeister Felix Böhm.

„Einzig die Bäume werden erst nächstes Jahr gepflanzt“, so SP-Bürgermeister Richard Hemmer, der betont, dass mit den nun erledigten Arbeiten auch die Infrastruktur von Wasser und Kanal saniert und erstmals auf beiden Seiten ein Gehweg eingerichtet wurde. „Und es sind mehr Parkplätze als früher vorhanden“, so Hemmer. „Auch die Beleuchtung wurde zur Gänze erneuert und auf LED umgestellt“, so Bauamtsleiter Harald Schiller.

Höhe der Kosten plangemäß

Der Zeitplan konnte fast zur Gänze eingehalten werden. „Eine kleine Verzögerung hat sich gleich zu Beginn ergeben, weil die Einbauten so hoch lagen“, so Böhm. Leitungen von EVN und Telekom befanden sich zum Teil nur 20 Zentimeter unter der Asphaltdecke.

Bei den Kosten verlief hingegen alles plangemäß. „Wir haben den engen Kostenrahmen sogar noch um 15 Prozent unterschritten“, so Böhm. Die Kosten für die Arbeiten, die von der Straßenmeisterei übernommen wurden, waren ursprünglich mit rund 400.000 Euro beziffert worden. In Summe wurde für die beiden Abschnitte der Alten Wienerstraße mit rund 1,5 Millionen Euro kalkuliert.

„Nächstes Jahr geht es mit dem zweiten Teil weiter. Das ist im Budgetentwurf bereits so vorgesehen“, so Hemmer, der sich für die „hervorragende Zusammenarbeit“ bei der Straßenmeisterei und beim Land bedankt. Ebenfalls nächstes Jahr soll bereits die Planung für die Erneuerung des B10-Teilstücks bis zur Kreuzung beim Bahnübergang beginnen. „Wenn das abgeschlossen ist, haben wir einen durchgehenden Radweg von der Stadteinfahrt Höfleinerstraße bis zum Interspar“, so Hemmer.