Bad Deutsch-Altenburg

Erstellt am 25. August 2016, 05:15

von Otto Havelka

Ein Privatkonzert mit intimen Geständnissen. Birgit Denk machte mit ihrer Band im Stadl ihres Onkels Station – ein Musikabend mit viel Lokalkolorit und Freunden.

Birgit Denk mit Band im Stadl des Heurigen Krems: Nicht nur als Sängerin, sondern auch als Entertainerin sorgt sie für großartige Stimmung.  |  Havelka

Wenn Mundart-Popsängerin und ORF III-Moderatorin („Denk Kultur“) Birgit Denk im Stadl des Heurigen Krems, den ihr Onkel betreibt, mit dem Programm „fia di“ auftritt, dann ist der Titel wirklich persönlich zu nehmen. Bei einem bunten Sammelsurium aus gecoverten Songs – etwa „Road to Nowhere“ von den Talking Heads oder ein gegenderter ACDC-Song – und eigenen Liedern brilliert Denk als Geschichtenerzählerin und bindet dabei die halbe Ortsbevölkerung mit ein.

Da gibt sie auch so manch intimes Geständnis preis: Etwa, dass für sie der ehemalige Team-Goalie Michael Konsel in Jugendjahren „der schönste Mann“ war. Dass sie gleich darauf „Red mi net an, sei einfach nur still“ singt, wird diesem wahrscheinlich nicht so gefallen.

Und bei „Bringt ma irgendwer a Achterl“ kann sie sich vor Weinspenden aus dem Publikum kaum erwehren. Birgit Denk im heimatlichen Stadl ist ein großartiges Heimspiel einer (noch immer aufmüpfigen) Mundart-Sängerin.