Bad Deutsch-Altenburg

Erstellt am 07. Juli 2016, 05:10

von Adalbert Mraz

Kurort präsentiert sich auf Topothek. Bad Deutsch Altenburg stellt zukünftig seine Geschichte direkt im Internet vor.

VP-Vize Franz Pennauer (l.) und SP-Bürgermeister Hans Wallowitsch freuen sich auf Material aus der Bevölkerung.   |  noen, Mraz

Im Rahmen der vergangenen Gemeinderatsitzung wurde einstimmig die Einrichtung und Betreibung der Topothek beschlossen. Für die Gemeinde belaufen sich die Kosten auf 47,50 Euro monatlich, außerdem fällt ein einmaliger Beitrag für die Einschulung sowie Einrichtung des Systems in der Höhe von 415 Euro an. Gemeinsam mit Beständen aus öffentlichen Bibliotheken, Archiven, aber auch aus privaten Sammlungen wird über die Topothek die Möglichkeit geboten, historische Dokumentationen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

„Die Topothek soll wesentlich zur Bildung einer regionalen und historischen Identität der Gemeinde und der Bevölkerung beitragen. Sie bietet auch die Chance, verborgene Schätze aus dem Privatbereich zu heben und für jedermann verfügbar zu machen“, meint SP-Bürgermeister Hans Wallowitsch.
Die Ersteingabe und laufende Pflege des Datenbestandes werden Vizebürgermeister Franz Pennauer und der Bildungsbeauftragte Reinhard Hohenegger (beide VP) übernehmen.

Pennauer: „Wir laden alle ein, die über Fotos, Dokumente, Zeitschriften und dergleichen verfügen, uns dieses Material zur elektronischen Archivierung und Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen. Ein wesentlicher Faktor bei der Erstellung ist die Wissensvermittlung.“

Derzeit werden die bereits vorhandenen Unterlagen und Fotos digitalisiert, wenn möglich mit Namen versehen und zur Eingabe in das System entsprechend aufbereitet. Online gehen wird die Topothek voraussichtlich im August.

Die Topothek

Das Ziel:  öffentliches sowie privates historisches Material und Wissen von der Bevölkerung für die Allgemeinheit sichtbar machenm Das Projekt: Die

Topothek ist ein elektronisches Archiv in Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Bildungseinrichtungen, Vereinen und dem ICARUS-Konsortium, das das Netzwerk zur Verfügung stellt.

In Österreich gibt es 80, in NÖ 51 und in der Region vier (Ebergassing, Göttlesbrunn-Arbesthal, Himberg und Mannersdorf).