Erstellt am 17. August 2017, 04:55

von Susanne Müller

Keine Sicherheit für Fußgänger beim Einkaufszentrum. Verkehrssicherheit für Fußgänger am Gelände der „ecoplus“ sei unzulänglich, kritisieren Kunden fehlende Schutzwege.

So verkehrsarm ist die Durchfahrtsstraße im Einkaufszentrum selten. Vielfach werden daher Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit für Fußgänger gefordert.  |  Müller

Für Autofahrer ist das Einkaufen am Stadtrand durchaus praktisch. Ist man allerdings zu Fuß unterwegs oder möchte man nur von einem Teil des Einkaufszentrums in den anderen gelangen, hat man es nicht so leicht.

Schon mehrfach hat es Diskussionen über die Verkehrssicherheit von Fußgängern am Gelände des Einkaufszentrums im „ecoplus“-Wirtschaftspark gegeben. Zuletzt wurden deshalb rote Markierungen auf den Straßen aufgebracht, die den Fußgängern das Queren einfacher machen sollen.

Nun wäre dennoch beinahe ein kleines Mädchen von einem Auto erfasst worden. „Das Unglück konnte gerade noch verhindert werden“, erzählt eine Augenzeugin, die regelmäßig Kundin im Einkaufszentrum ist und schon mehrfach gefährliche Situationen beobachtet hat. „Es gibt weder einen Fußgängerübergang noch sonst irgendwelche Maßnahmen“, die die Sicherheit der Fußgänger erhöhen würden. „Die rote Markierung sagt ja überhaupt nichts aus. Muss dort wirklich erst etwas passieren, bevor etwas gemacht wird?“, ärgert sich die Bruckerin.

Bei „ecoplus“ kennt man freilich die Problematik und betont, dass es immer wieder Bemühungen gemeinsam mit Betreiber, Gemeinde und Bezirkshauptmannschaft gegeben habe, die bestmögliche Verkehrslösung für die Fußgänger zu finden. Schutzwege seien von den Sachverständigen bisher nicht befürwortet worden. Man zeigt sich aber gesprächsbereit, sollte es nun wieder vermehrt zu Problemen kommen.

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