Bruck an der Leitha , Kittsee

Erstellt am 19. Oktober 2016, 05:39

von Susanne Müller

Sanitäter beenden gefährliche Irrfahrt. Brucker Retter brachten auf Spange Kittsee verwirrten Autofahrer sicher zum Anhalten.

Bilderbox.com (Symbolbild)

Das Rettungsteam aus Bruck war gegen vier Uhr früh auf dem Weg ins Krankenhaus Kittsee, um einen Patienten zu übergeben. Kurz nach der Auffahrt auf die A6 fiel dem Einsatzlenker Christian Marhold ein Fahrzeug auf, dass kurzzeitig sogar mitten auf der Autobahn stehen geblieben war, dann aber die Fahrt in Schlangenlinie wieder fortsetzte. Die Mannschaft alarmierte sofort die Exekutive.

In sicherem Abstand und unter Einsatz von Blaulicht und Warnblinkanlage versuchte Marhold, andere Fahrer auf die gefährliche Situation aufmerksam zu machen. Nach wenigen Kilometern blieb das Fahrzeug offensichtlich aufgrund des Blaulichts in einer Pannenbucht stehen. Die Rotkreuz-Mannschaft sicherte den Gefahrenbereich ab und betreute den offensichtlich verwirrten Fahrer.

Lenker gab Autoschlüssel ab

Durch Marholds Zuspruch konnte der Lenker davon überzeugt werden, vorerst seine Autoschlüssel abzugeben. „Ich habe dem Fahrer noch die Warnweste angelegt und ihn auf den Beifahrersitz gesetzt“, erzählt Marhold. Da der Zustand des Patienten im Rettungswagen keine weitere Verzögerung zuließ, setzten die Rettungssanitäter Franziska Bittner und Florian Wödl die Fahrt nach Kittsee fort. Marhold betreute den Autofahrer auf der A6 bis zum Eintreffen der Exekutive, die den Mann zur weiteren Vernehmung mitnahm.