Erstellt am 15. Oktober 2015, 05:17

von Josef Rittler

Wieder eine Bombe bei Bauder-Baustelle. Nach wie vor zeigen sich Spuren des Zweiten Weltkriegs in der Umgebung. Letzter Fund einer Fliegerbombe war Mitte Juni.

Auf dem Gelände entlang der Ostbahnstrecke und der B10 werden immer wieder Fliegerbomben aus den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges ausgegraben.  |  NOEN, Kirchhauer

Wieder Bombenalarm in der Nähe der Firma Bauder: Telefonisch wurde der Polizeiinspektion Bruck der Fund einer etwa 50 Kilo schweren amerikanischen Fliegerbombe auf einem Ackergrundstück nächst der B10 angezeigt. Dort wird die Zufahrt zum Betriebsgelände der Firma Bauder errichtet.

Anwesende hatten den Fundort bereits mit einem rot-weißen Absperrband abgesichert. Die angeführte Fliegerbombe wurde in einer Tiefe von etwa eineinhalb bis zwei Metern geortet und mit einem Bagger freigelegt. Durch die eintreffende Streife wurde die Landesleitzentrale verständigt, welche anschließend den Entminungsdienst in Kenntnis setzte.

Weiters wurde aufgrund der in der Nähe vorbeiführenden Ostbahnstrecke der ÖBB-Koordinator verständigt. Der Entminungsdienst traf nach einer Stunde am Einsatzort ein und ersuchte, für die Entschärfung der 50 Zentimeter langen und 50 Kilo schweren amerikanischen Fliegerbombe einen Schutzbereich von 200 Metern zu schaffen.

Eine Sperre der Ostbahn war aufgrund der Entfernung nicht notwendig. Für den Zeitraum der Entschärfung war der Betrieb im Baustellenbereich eingestellt. Die Entschärfung der Fliegerbombe verlief ohne Vorkommnisse. Die Fliegerbombe wurde anschließend fachgerecht entsorgt.
Die Bahnstrecke war in den letzten Kriegsmonaten heftigen Bombardements ausgesetzt. Zuletzt war im Juni in der Gegend eine Fliegerbombe gefunden worden.