Bruckneudorf

Erstellt am 05. Juli 2017, 03:48

von Gerald Burggraf

Einstimmig für eigene Schule. Nun ist es fix: Ab dem Schuljahr 2018/19 wird es eine eigene Volksschule in Bruckneudorf geben.

Otto Havleka

Bisher gingen die Bruckneudorfer und die Kaisersteinbrucher Kinder automatisch in einer der beiden Brucker Volksschulen. Das wird natürlich bis auf weiteres so bleiben, die eigene Volksschule startet im übernächsten Schuljahr einmal mit einer ersten Klasse. Bis vermutlich 2020/21 werden die Kinder in Bruckneudorf eine provisorische Containerschule neben dem Hort besuchen.

Denn erst in gut drei Jahren wird das Mega-Projekt in der ehemaligen k.u.k. Erbsenschälfabrik fertig sein. Umsetzen wird es die Oberwartet Siedlungsgenossenschaft (OSG), die neben dem von der Gemeinde gewünschten Schul- und Kulturgebäude auch Wohnungen in der „erbse“ realisieren wird. Das Schul- und Kulturgebäude wird dann von der Gemeinde für 35 Jahre angemietet, danach geht es ins Eigentum der Kommune über.

Im Rahmen der Gemeinderatssitzung vergangene Woche wurde nun ein Grundsatzbeschluss für das Projekt sowie die Auftragsvergaben an Landschaftsplaner und Architekten für das künftige Schulgebäude vergeben. Die FPÖ spießte sich anfangs noch gegen das Projekt in der „erbse“, zog dann schließlich aber doch mit. Sämtliche Beschlüsse die Volksschule betreffend fielen einstimmig aus.

Warum die FPÖ letztendlich doch zustimmte, was die Bürgermeister-Partei SPÖ plant und an welche Firmen die Aufträge gegangen sind, lest ihr in der aktuellen Printausgabe der Brucker NÖN oder im E-Paper.