Erstellt am 07. Oktober 2015, 05:22

von Otto Havelka

Neuer Ortsvorsteher für Kaisersteinbruch. SP-Bürgermeister Gerhard Dreiszker kürt mit Erich Piboretz einen kommunal-politischen Neuling zum Ortsvorsteher.

SP-Bürgermeister Gerhard Dreiszker, Neo-SP-Gemeindevorstand Herta Schuster, neuer SP-Ortsvorsteher Erich Piboretz, neuer SP-Vizebürgermeister Gerold Eder und SP-Ortsparteichef Christian Hanel.  |  NOEN, Foto: Havelka

Seit 1. Oktober ist amtlich: Wie die NÖN bereits berichtete, wurde Gerold Eder als Nachfolger von Adalbert Spendlik zum SP-Vizebürgermeister bestellt. Parallel dazu wurde aber auch eine seit rund einem Jahr klaffende Personallücke in der Gemeinde Bruckneudorf geschlossen.
Seit Donnerstag ist Erich Piboretz neuer SP-Ortsvorsteher in Kaisersteinbruch. Der kommunal-politische Neuling Piboretz setzt sich damit auf einen heißen Stuhl in der kleinen Katastralgemeinde. Vor einem Jahr legte der damalige Ortsvorsteher und SP-Gemeinderat Ronald Urban frustriert beide Funktionen zurück.

„Ich habe lange überlegt, ob ich der Aufgabe
gewachsen bin“, Erich Piboretz


Wenig später dankte er auch als Kommandant der Feuerwehr Kaisersteinbruch ab. Dort folgte ihm Thomas Poller (Team Stronach) nach, der sich auch als neuer Ortsvorsteher antrug. SP-Bürgermeister Gerhard Dreiszker lehnte ab. Er hatte Poller schon vor Jahren, als dieser noch SP-Gemeinderat war, den Ortsvorsteher angeboten. Doch damals lehnte Poller ab.
Nun zauberte Dreiszker nach langem Suchen mit Piboretz einen neuen Ortsvorsteher aus dem Hut, für den die Kommunalpolitik Neuland ist.

„Ich habe lange überlegt, ob ich der Aufgabe gewachsen bin“, gesteht Piboretz. Hochtrabende Ziele setzt er sich vorerst nicht: „Ich werde mich einmal in die Funktion einarbeiten. Die Leute sollen sich daran gewöhnen, dass es wieder eine Ansprechperson in Kaisersteinbruch gibt. Dann können wir gemeinsam Ziele erarbeiten.“ Offen ist noch, ob Piboretz künftig auch einen SP-Sitz im Gemeinderat einnehmen wird.

Einen solchen bekleidete Herta Schuster als parteilose Kandidatin seit rund drei Jahren. Nach dem Ausscheiden von Adalbert Spendlik wurde sie nun in den Gemeindevorstand kooptiert. Nun bekennt Schuster politisch Farbe. Seit Kurzem ist sie SP-Mitglied. „Die Zusammenarbeit mit diesem Team ist super. Dazu bekenne ich mich.“