Erstellt am 23. Oktober 2015, 18:42

von Otto Havelka

„Das Schreiben ist eine einsame Sache“. Alfred Komarek las aus seinem neuen Krimi „Alt, aber Polt“ und plauderte über das Eigenleben seiner Romanfiguren.

Alfred Komarek erzählte aus seinem Leben mit »Polt«.  |  NOEN, Foto: Havelka
 “Schon nach der Hälfte des ersten Buches hat der Polt ein Eigenleben entwickelt“, erzählt der Journalist und Autor Alfred Komarek. Simon Polt, das ist jener eigenbrötlerische Gendarm mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn in einem kleinen Dorf im Weinviertel, der nun zum siebenten Mal in einem Buch Komareks die Hauptrolle spielt. Eigentlich sollte laut Komarek nach dem sechsten Buch Schluss sein, doch dann meldete sich der mittlerweile pensionierte Gesetzeshüter bei seinem Autor „wieder zu Wort“.

Herausgekommen ist der neue Krimi „Alt, aber Polt“ (die NÖN berichtete), aus dem Komarek am vergangenen Donnerstag in der bis auf den letzten Platz gefüllten Buchhandlung Riegler vorlas.
Dass er danach rund eine Stunde lang „Polt“-Bücher für sein Publikum signieren musste, freut Komarek nicht nur wegen steigender Verkaufszahlen. „Ich schätze den Kontakt mit den Lesern sehr, weil das Schreiben ist ohnedies eine einsame Sache“, erzählt er.

Schon diesen Donnerstag gibt es weitere literarische Kost: Um 19 Uhr liest Beate Maxian im Harry Weiss Haus aus ihrem neuen Krimi „Tod in der Hofburg“. In der Buchhandlung Riegler sind um 20 Uhr Oskar Feifar mit „Fingerspitzengefühl“ und Roman Klementovic mit „Verspielt“ zu Gast. Musik steuert Manfred Altmann bei.