Erstellt am 04. Mai 2016, 04:34

von Susanne Müller

Einigkeit bei Rettern: Fischer bleibt Chef. Harald Fischer wurde mit 100 Prozent Zustimmung für weitere fünf Jahre zum Bezirksstellenleiter in Bruck gewählt.

Franz Schodritz, Bettina Heindl, Manuel Eger, Katharina Oppelmayer, Stefan Kowatschek, Norbert Schmickl, Stefan Kunz, Florian Schodritz, Franz Glock, Harald Fischer, Ernst Eigner, Manuel Pawluzki, Gerhard Dreiszker, Gerhard Weil und Ernst Lager.  |  NOEN, Rotes Kreuz

Die Zeit der Turbulenzen beim Brucker Roten Kreuz dürfte endgültig der Geschichte angehören. Diesen Schluss lässt zumindest das Ergebnis der Wahl der neuen Bezirksstellenleitung zu. Harald Fischer wurde nämlich mit 100 Prozent Zustimmung erneut zum Bezirksstellenleiter gewählt. Und auch die Kandidaten für die anderen Leitungsfunktionen stießen auf breite Unterstützung aus dem Bezirksstellenteam. „Die Wahl ist absolut friktionsfrei verlaufen im Gegensatz zu anderen Bezirksstellen“, so Florian Schodritz, Sprecher des Brucker Roten Kreuzes. In mehreren anderen Bezirken hatte es rund um die Wahlen ziemliche Turbulenzen gegeben.

Dass dies in Bruck mittlerweile anders ist, schreibt Schodritz in erster Linie der Arbeit der vergangenen vier Jahre zu. „Vor allem die Ausbildung wurde stark forciert, der Hausumbau wurde erfolgreich gestemmt, bei den Gesundheits- und Sozialdiensten wurden das Leistungsangebot und der Personalstand ausgebaut und im Vorjahr wurde die Herausforderung der Flüchtlingsbetreuung erfolgreich gemeistert“, so Schodritz. Und: „Ohne den Ehrgeiz und das Engagement der freiwilligen, hauptberuflichen und zivildienstleistenden MitarbeiterInnen wären dies alles nicht möglich gewesen“, betont Bezirksstellenleiter Harald Fischer.

Als „Trauma First Responder“ zertifiziert

Ausbildungstechnisch war erst in der Vorwoche wieder ein Erfolg zu verzeichnen. 18 Mitarbeiter des Roten Kreuzes wurden als „Trauma First Responder“ zertifiziert. Bei diesem Kurs steht die effektive und möglichst rasche Versorgung von PatientInnen nach Unfällen im Mittelpunkt. „Gerade bei einer Bezirksstelle wie Bruck, die über kein eigenes Notarztmittel verfügt, ist es umso wichtiger, dass unsere MitarbeiterInnen entsprechend ausgebildet sind und bei kritisch verletzten Patienten die richtigen Maßnahmen setzen“, betont Fischer, selbst PHTLS-Instructor und Kurs-Koordinator. Bereits in der Vergangenheit haben zahlreiche Mitarbeiter diesen und ähnliche Kurse absolviert.

„Allein in den letzten zwei Jahren haben über zehn unserer Mitarbeiter die umfangreiche Aufschulung zum Notfallsanitäter absolviert und weitere befinden sich gerade mittendrin“, so Fischer, der die Bezirksstelle auf dem richtigen Weg sieht: „Ich freue mich, dass unsere MitarbeiterInnen ihre Zeit so zahlreich in Zusatzausbildungen investieren. Das steigert die Versorgungsqualität und kommt ultimativ der Bevölkerung zugute.“