Erstellt am 08. November 2015, 16:07

von Christoph Dworak

EU & WIR – Dialog der Generationen. Landesrätin Barbara Schwarz, ÖVP,. Initiatorin und Schirmherrin der preisgekrönten Veranstaltungsreihe „EU & WIR – Dialog der Generationen“ ging beim Industrieviertel-Stopp im Kulturzentrum Perchtoldsdorf auf die Bedeutung der Entwicklungszusammenarbeit einer zusammenwachsenden Welt hervor.

 |  NOEN, Christoph Dworak
„Es geht einerseits um die Minderung von Armut, insbesondere aber auch um Sicherheit für die Menschen und  die Förderung des friedvollen Zusammenlebens. Die Entwicklungshilfe kann auf eine lange Tradition zurück blicken. Von welcher Bedeutung diese Hilfe ist, haben Europas Länder und vor allem Österreich in den Nachkriegsjahren selbst erfahren.“

Schülerinnen und Schüler hatten sich im Vorfeld gemeinsam mit Seniorinnen und Senioren ihre Gedanken zu diesem Thema gemacht. Die HTL Mödling, Klasse 4AHWIM (Abteilung Wirtschaftsingenieure), inszenierte einen runden Tisch über Solidarität und Asyl und wusste mit Grundsatzpräsentationen zu Frieden und Freiheit in Europa zu überzeugen.

Schwarz vom Engagement begeistert

Die HLP Mödling, Klasse 4 PB, beleuchtete Österreichs Engagement in der Welt. Serviceclubs, am konkreten Beispiel der Rotarier, waren das zentrale Thema der Klasse 5.CK der HAK Baden. Das BRG Perchtoldsdorf, Klasse 7B, zeigte konkret gelebte Entwicklungshilfe im Format einer Nachrichtensendung mit Live-Zuspielungen. Die Präsentationen der Jugendlichen verdeutlichten, dass Entwicklungszusammenarbeit sehr unterschiedlich sein kann, mitunter aber auch vor der eigenen Haustüre erfolgt.

Ursula Heinrich, Leiterin des Referates für Information und Öffentlichkeitsarbeit im Außenministerium,  erläuterte Aufgaben und Herausforderungen der Verwaltung. Thomas Weber als Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich strich hervor, dass „Solidarität in der Europäischen Union stets eine übergeordnete Rolle spiele und dazu eben auch die gelebte Entwicklungszusammenarbeit gehört“.

Schwarz war vom Engagement und den Beiträgen begeistert. Sie machte deutlich: „Entwicklungszusammenarbeit in einem gemeinsamen Europa ist nicht nur aus friedenspolitischer Sicht, sondern auch auf regionaler Ebene für die positive Entwicklung der Gemeinden von großer Bedeutung.“