Erstellt am 03. Dezember 2015, 05:08

von Theresa Puchegger

Falstaff: Netzls Wein ist Österreichs bester. Göttlesbrunner Weingut lag bei Falstaffprämierung vor allen anderen. Top-Platzierungen auch für andere Carnuntum-Winzer.

Michael Auer, Gerhard Markowitsch, Franz Netzl, Christina Artner-Netzl, Peter Artner, Philipp Grassl und Gerhard Pimpel konnten sich bei der Falstaffprämierung über Auszeichnungen freuen.  |  NOEN, Martin Hoermandinger

Den 24. November diesen Jahres wird man im Weingut Netzl wohl so schnell nicht mehr vergessen. Denn an eben diesem Tag traf sich Österreichs Rotwein-Elite in der Wiener Hofburg, um im Rahmen der 36. Falstaff Rotweinprämierung mit Hauptaugenmerk auf den Jahrgang 2013 die besten Weine des Landes zu küren.

Als großer Sieger aus den rund 1.500 Weinen von 500 österreichischen Weingütern ging dabei der Cuvée Anna-Christina von Franz und Christina Netzl hervor. Dieser wurde von der Fachjury zum besten Wein des Jahres gekürt, das Weingut Netzl darf sich damit nun offiziell „Falstaff-Sieger 2015“ nennen. Mit diesem großen Erfolg hatte das Vater-Tochter-Duo zwar nicht unbedingt gerechnet, gefreut haben sie sich dafür aber umso mehr: „Für uns ist diese Auszeichnung die größtmögliche Anerkennung an unsere Weine und wir freuen uns ganz riesig über diesen tollen Erfolg“, so Franz Netzl gegenüber der NÖN.

Mit dem Siegerwein belegte das Duo natürlich auch in der Kategorie Cuvée den ersten Platz.

Carnuntum-Winzer mit guten Platzierungen 

Etwas im Schatten dieses Triumphes, aber ebenso beachtlich, waren die Erfolge der anderen Carnuntum-Winzer. So wurde etwa das Göttlesbrunner Weingut Gerhard Pimpel mit seinem Optime 2013 zum Sieger in der Kategorie Merlot gekürt.

Auch die Falstaff Reserve Trophy, bei der Weine ausgezeichnet werden, die länger als andere im Fass und in der Flasche ruhen, ging an einen Winzer aus Göttlesbrunn. Über den Sieg in dieser Wertung durfte sich das Weingut Gerhard Markowitsch mit seinem M1 2012 freuen. Markowitsch konnte aber noch eine weitere Top-Platzierung erzielen: Er belegte mit seinem Pinot Noir Reserve den dritten Platz in der entsprechenden Kategorie.

Zwei zweite Plätze erreichte das Weingut Philipp Grassl. Der Sankt Laurent Reserve und der Zweigelt Schüttenberg wurden jeweils zum zweiten Sieger ihrer Sorte gekürt.

Grund zur Freude hatte man aber auch im Weingut Artner in Höflein. Schließlich konnte man mit dem Rubin Carnuntum in der Kategorie „Zweigelt Grand Prix“, in der Weine des Jahrgangs 2014 verkostet wurden, den dritten Platz verzeichnen und auch der Syrah and Ever wurde in seiner Sorte Dritter.

Geschlagen wurde Arnters Syrah dabei unter anderem von jenem des Höfleiner Weingutes Auer, das in dieser Kategorie den zweiten Platz verbuchen konnte.