Erstellt am 26. Februar 2016, 21:32

Fernwärme-Ausbau für Hainburg. Um den stetig steigenden Bedarf an komfortabler Naturwärme in Hainburg auch in Zukunft decken zu können, hat EVN Wärme bereits 2015 mit umfangreichen Erweiterungs- und Ausbauarbeiten begonnen.

 |  NOEN, IMRE ANTAL

Umweltfreundliche Naturwärme ist auch in Hainburg für viele die erste Wahl für Heizung und Warmwasser. So auch für das Landesklinikum Hainburg. „Wir beziehen bereits seit vielen Jahren Naturwärme der EVN. Für uns war es damals ein betriebswirtschaftlich und ökologisch richtungweisender Schritt“, erzählt der kaufmännische Direktor Wolfgang Palatinus.
 
Durch das neue Einkaufszentrum, den Umbau der ehemaligen Kaserne und der Gebäude der Austria Tabak sowie insgesamt steigende Einwohnerzahlen steigt die Nachfrage seit einiger Zeit spürbar an.

Feuertechnologie und Elektrofilter

Um alle Kundinnen und Kunden auch in Zukunft zuverlässig mit komfortabler Naturwärme versorgen zu können, investiert EVN Wärme massiv in die Erweiterung des Netzes. Parallel dazu wird das Biomasse-Fernheizwerk nördlich der Landesklinik erweitert, auf modernste Feuertechnologie umgerüstet und mit hochmodernen Elektrofiltern ausgestattet.
 
Zusätzlich wird ein 30 m³ Pufferspeicher eingebaut. Zur Spitzenlastabdeckung und als Ausfallreserve wird am Bauhofgelände Hainburg ein Erdgaskessel errichtet. Der Ausbau hat bereits begonnen und soll 2017 fertiggestellt werden.

 "Nachhaltigkeit weiterhin vorantreiben"

„Der Ausbau der Naturwärme unterstützt und dabei, die Klimaschutzziele von Hainburg zu erreichen. Wir möchten weiterhin die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit vorantreiben, damit auch nächste Generationen von der hohen Lebensqualität, die Hainburg heute bietet, profitieren können“, so Bürgermeister Josef Zeitelhofer. Auch Bundesrat Gerhard Schödinger unterstützt das Projekt und bezeichnet es als „wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in der Region“.
 
Erste Bauaktivitäten wurden im Vorjahr entlang der östlichen Stadtmauer durchgeführt. Auch die Hauptleitung in der Hofmeisterstraße Richtung Klinik ist bereits fertiggestellt und das Versorgungsprovisorium für das Einkaufszentrum konnte abgebaut werden. 2016 wird das Netz entlang der Donaulände bis zur Dorrekstraße ausgebaut.
 
„Selbstverständlich sind wir bemüht, den gesamten Um- und Ausbau für die Bewohner von Hainburg so verträglich wie möglich zu gestalten. Insbesondere für die Anrainer werden sich Behinderungen durch die Arbeiten aber nicht gänzlich vermeiden lassen. Wir bitten Sie daher jetzt schon um etwas Geduld und Verständnis“, so Harald Klemke, Leiter der EVN Bruck/L.