Erstellt am 07. Dezember 2015, 23:45

von Josef Rittler

Freiwillige halten Nationalpark sauber. Fünf Gruppen leisteten heuer in den Donau-Auen insgesamt 2.076 ehrenamtliche Stunden in der Naturschutz-Arbeit.

APA1554531-2 - 24112009 - HAINBURG - ?STERREICH: ZU APA-TEXT CI - Ein Donau-Altarm im Nationalpark Donauauen. Im Dezember j?hrt sich zum 25. Mal die Besetzung der Hainburger Au durch Umweltsch?tzer. +++ DAS BILD DARF AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM THEMENKREIS NATIONALPARK DONAU-AUEN VERWENDET WERDEN!+++ APA-FOTO: KOVACS  |  NOEN, APA

Schon seit etlichen Jahren kann der Nationalpark Donau-Auen in der Naturschutz-Arbeit auf Einsätze durch Freiwilligenteams von Vereinen, diversen Gruppierungen sowie Betrieben zählen.

In der diesjährigen Saison wurden zahlreiche ehrenamtliche Stunden geleistet, wie der Koordinator der Arbeiten, Nationalpark-Mitarbeiter Ronald Hillerbrand, zusammenfasst. Ihm standen bei fünfzehn Einsätzen insgesamt 318 Teilnehmer zur Seite, zusammen wurden 2.076 Arbeitsstunden geleistet.

Die freiwilligen Helfer kommen von Fischereivereinen, mehreren Schulen, der Stadt Wien, dem Alpenverein und einigen Umweltschutzgruppen wie dem WWF. Weiters packten auch Jugendliche im Rahmen des „Donau-Auen Junior Ranger“-Programms sowie Nationalpark-Mitarbeiter in ihrer Freizeit mit an.

Mithilfe bei Ansiedlung von seltener Pflanzenart

Die Arbeit ist abwechslungsreich: So wurden alte Flussbausteine abtransportiert, an den Ufern angeschwemmter Müll gesammelt und gebietsfremde Pflanzenarten ausgerodet. Auch konkrete Projekte wurden unterstützt, wie beispielsweise die Wieder-Ansiedelung des seltenen Zwerg-Rohrkolbens. Bereits das zweite Jahr im Nationalpark aktiv sind die Mitarbeiter der „Kommunalkredit“-Bank.

Alexandra Amerstorfer, Geschäftsführerin, hielt beim Einsatz ihres Unternehmens im Oktober fest: „Wir sind als Unternehmen im Rahmen von Förderberatungen im Bereich Umwelt und Energie tätig. Im Zuge des jährlichen Mitarbeitertages ist es für Firma und Mitarbeiter klar, eine Aktivität im Rahmen von Umweltschutz oder im sozialen Bereich zu wählen und andere Organisationen in ihrer Arbeit zu unterstützen.“

Der Nationalpark sei nicht nur örtlich naheliegend, sondern als ein in Europa einzigartiger Naturraum ein idealer Einsatzort.